genannt Weyers, unter Hinzufügung des Namens und Wappens desin der Person seines Schwiegervaters, des kaiserl. - und Reichs-Ge-neral-Feldzeugmeisters Hans Eberhard Freih. v. Feyen 1732 aus-gestorbenen Geschlechts der v. Leyen, zu seinem angestammten Na-men und Wappen. —- Altes, fränkisches Adclsgeschleclit, welchesschon im 12. Jahrb. vorkommt, dem ehemaligen Reichsritter-Can-ton Rhün-Werra, Buchischen Quartiers, einverleibt war und sich inFranken, Hessen und am Rhein weit ausgebreitet hatte. Das gleich-namige Stammhaus war schon im 14. Jahrb. durch Elss, Tochter undErbin des Kunz v. u. zu Ebersberg, an den Gemahl derselben, Fried-rich Truchsess v. Wetzhausen, gekommen. Gegen Ende des 18. Jahr-hunderts blühten nur noch zwei Linien des früher so gliederreichenStammes: die Linie des unteren Schlosses zu Gersfeld (Giesfeld) unddie des oberen Schlosses. Erstere besass die ganze beträchtlicheHerrschaft Gersfeld auf der Rhön, führte den von dem FreiherrnErnst Friedrich, s. oben, in dieselbe gebrachten freiherrlichen Titelund den Namen: v. Ebersberg, genannt Weyers und Leyen, undberuhte damals nur noch auf dem Freiherrn Bonifacius, Domcapitu-lar zu Fulda, w. Geh.-Rath und Propst zu Holzkirchen, und auf demFreiherrn Amand Ernst Philipp, k. k. Kämmerer und Burgmann zuFriedberg, nach dessen Abiehen die Herrschaft Gersleben an seine,an einen Grafen v. Frohberg-Montjoie vermählte Tochter und ihremännlichen Nachkommen gelangt ist. — Die Linie des unterenSchlosses hat sich erst in diesem Jahrhundert des freiherrlichen Titelsbedient, ist aber auch im September 1848 im Mannsstamme mit demFreiherrn Gustav Alexander, grossherzogl. hessischen Generallieu-tenants und Generaladjutanten erloschen, worauf das in der Nähevon Fulda gelegene Familienlehen zu Gersfeld und Hasselbach andie Krone Bayern zurückgefallen ist. — Gustav Alexander v. Ebers-berg, gen. Weyers, geb. 1769, war noch mit seiuem Bruder, JuliusAlbrecht Friedrich, geb. 1775, k. preuss. Hauptmann und Mitbe-lehnten auf die Herrschaft Gersfeld, 31. Januar 1818 in die Adels-matrikel des Königr. Bayern eingetragen worden. ■— In neuesterZeit lebten nur noch zwei weibliche Sprossen des Stammes: Fran-zisca Isabella a. d. Hause Vercken,- seit 1835 Wittwe des landgräfl.hessischen Postmeisters zu Homburg, Wilhelm Freiherr Gremp v.Freudenstein und Caroline, seit 1848 Wittwe des herzogl. nassaui-schen Regierungsrathes v. Meer zu Mesen.
Schannat, S. 75. — Gauhe , I. S. 464 u. S. 2876 , im Artikel: Weyers, so wie II. S.227—,229. v. Hattstein, III. S. 152—156 u. Tab. X. — Biedermann, Canton Rhon-Werra.lab. 142-155. — Salver, S. 219, 221, 225, 283, 236 u. 241. — Fr/t. v. Krahne, I. S. 263 u.2^- ^• Geneal. Hanrib., 1777, S. 54—58. — i>. Lang, Suppl., S. 93. — Geneal. Handb. d.freih. Hauser. 1859, S. 151. — Siebmacher, I. 103. — v. Meding , I. S. 135 u. 136. — Suppl.zu Siebin. W.-B. III. 4: Freih. v. E., gen. W. u. L. — Tgrof,' I. 156: Freih. v. E., gen. W.u. L., u. 103: v. E., gen. W., u. Siebenkees, I. S. 342—344. — W.-B. d. Kgr. Bayern, V.18: v. E., .gen. W., u. XIV. 41: Freih. v. E., gen. W.
Eberschlager v. Kofi egg, llnflcgg, Erbländ.-österr. Adelsstand.Diplom von 1651 für Jacob Eberschlager, mit dem Prädicate v. Hof-l e gg- — Die Familie ist in die tiroler Landesmatrikel eingetragenworden.