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ihm die Erziehung und den Unterricht des Kronprinzen, nachmaligenKönigs Friedrich II , an. Duhan bekleidete diese Stelle von 1716bis 1727, und erst als der Kronprinz das 15. Jahr zurückgelegthatte, wurde er von seinen Obliegenheiten entbunden und zum Rathebei dem Kammergerichte und dem französischen Consistorium er-nannt. Friedrich II. behielt seinen Lehrer im dankbarsten Andenkenund eilte noch, nach siegreicher Beendigung des schlesischen Krie-ges, an das Bett des sterbenden Greises, dessen Tod 26. Dec. 1745erfolgte. — Officiere dieses Namens haben übrigens zu verschiedenenZeiten in der k. preuss. Armee gedient, namentlich stand bis 1806ein Major D. v. J. im Regim. vac. v. Graevenitz zu Glogau, welcher1810 pensionirt wurde.
Friedrich der Grosse. Zur richtigen Würdigung seines Herzens und. Geistes, S. 390. —Conversat.-Taschenb. von Berlin und Potsdam, S. 5. — N. Pr. A.-L. 1. S. 448 u. 449. —Fr/i. v. Ledebur, I. S. 1S4.
Diiimovich v. hlirciihcini. Erbliind.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1759 für Michael Duimovich, gewesenen Hauptmann des Carls-städter Ottochaner Infant.-Regim., wegen 37jähriger Dienstleistung,mit dem Prädicate: v. Ehreuheim.
Megerle v. Mühlfeld, S. 174.
Buir. Ein in Schlesien und Böhmen vorgekommenes Adelsge-schlecht, aus welchem ein Sprosse 1806 als Capitain im k. preuss.Dragoner-Regimcnte vacant v. Voss stand. Derselbe nahm 1808 denAbschied und starb 1812.
N. Pr. A.-L. I. S. 449. — Frh.'v. Ledebur , I. S. 1S4.
Duisburg (Schild quer und in der untern Hälfte der Länge nachgetheilt, dreifeldrig: 1, oben, in Blau zwei neben einander stehende,schwarze Rauten; 2, unten rechts, in Silber ein nach rechts fliegen-der, schwarzer Adler, und 3, unten links, in Gold eine weisse Burgmit Thurm und auf demselben eine rechtswehende Fahne, mit denWecken der obern Schildeshälfte belegt). — Die-Familie v. Duis-burg, die sich nicht immer gleichmässig schrieb, sondern den Namenbald Duseborg, Düsborg, Duyburg, auch Duisbcurg buchstabirte, isteine alte, edle Familie, die sich in Frankreich, Brabant, Holland,Preussen und Bayern ausgebreitet hat. In Frankreich hat es einenMarechal de France de Duisbourg gegeben und in Brabant gab esVicomtes de Duysburg (s. Brabäntia Illustrata sive castella et prä-toria Nobilium Brabantiae P. 1. p.92). — Ueber die preussische Liniefinden sich die frühesten Nachrichten in den histor. Arbeiten desGeschichtschreibers Stenzel Bornbach, die als Manuscripte in Biblio-theken sich finden, wo als Vorgesetzte des Hanseaten - Bundes imJahre 1379 eines Eucrardus de Duseborch zu Godland in Liefland,im Jahre 1396 eines Christianus de Doesburg zu Stettin und 1417eines Johannes Duseburg gedacht wird. Der berühmte preussischeGeschichtschreiber Petrus de Duisburg fällt in das erste Drittel des14. Jahrb.; er war Priester des Deutschen Ordens, welcher Letzteremehrere Ritter und Priester aus dem Geschlechte der v. Duisburgaufzuweisen hat.- 1513 war Johannes de Duseburg Bischof zu Doerpt(Dorpat) in Liefland und 1644 Jean Cornelius v. Duisburg Comman-