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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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Druffel. Preussischer Adelsstand. Diplom vom 8. Nov. 1804 fin-den k. preuss. Geh. Kriegs - und Domainenrath Druffel in Münster.Derselbe war später k. preuss. Geh. Rath etc. und hat den Stammdurch drei Söhne fortgesetzt. Von diesen war 183G der eine Medi-cinalrath zu Münster, der zweite Criminalrichter zu Münster und derdritte Landgerichts-Assessor in Aachen. — Die Familie war 1854 inWestphalen mit Welbergen im Kr. Steinfurt angesessen.

t>. Hellbach, I. S. 299. — N. Pr. A.-L. I. S. 446, III. S. 5 u. V. S. 135 u. 135. — Frh.v. Ledebur , I. S. 183 u. III. S. 242. — Sappl, zu Siebm. W.-B. XII. 17, mit dem unrichtigenNamen : Drnssel. — W.-B. der preuss. Mon. III. 9. — Kneschke , IV. S. 96.

Drum, s. Irwing, Irvine v. Drum.

Drwenski. Polnisches, in den Stamm Gozdowa eingetragenesAdelsgeschlecht, welches im Grossh. Posen mehrere Güter erwarb.In neuester Zeit war Edmund v. D. Herr auf Gorzewo, Hieronymusv. D. Herr auf Stolenzyn und Victor v. D. Herr auf Chabsko.

Frh. V. Ledebur, I. S. 183 u. III. S. 242.

Drygalski, Drigalski (in Blau ein mit den Stollen nach untengekehrtes, silbernes Hufeisen, dessen Rücken mit einem kleinen,goldenen Kreuze geziert ist, auf welchem ein schwarzer, einen gol-denen Fingerring im Schnabel haltender Rabe steht). Im Königr.Preussen anerkannter und erneuerter Adelsstand. Diplom vom 18.Febr. 1755 für Alexander und Johann v. Drygalski. Altes, polni-sches, dem Stamme Slepowron (dessen Glieder den Beinamen „Kor-win" führen) einverleibtes Adelsgeschlecht, welches mit Grondcn imjetzigen Kreise Angerburg bereits 1672 begütert, im 18. Jahrb. an-sehnliche Besitzungen in Litthauen in den Kreisen Angerburg, Jo-hannsburg, Lyck und Lotzen erwarb und aus welchem zahlreicheSprossen in k. preuss. Militair- und Civildienste traten und in den-selben mit Auszeichnung dienten. Die Rangliste der k. preuss. Ar-mee von 1806 führt allein 13 Officiere dieses Namens auf. EinMajor v. D. starb an den 1813 erhaltenen Wunden. Derselbe warmit einer v. Gundlach vermählt, und ein Sohn aus dieser Ehe, F. L.F. v. D., war 1836 k. preuss. Kammergerichts-Rath. Ein andererv. D. blieb 1813 als k. preuss. Capitain; ein Major v. D. war späterGutsbesitzer bei Jülich, und 1836 standen zwei Sprossen des Stam-mes als Obersten in der k. preuss. Armee, der Eine als Commandeurder 13. Landwehr-Brigade zu Münster, der Andere als Commandeurdes 32. Infanterie - Regiments zu Erfurt. — Julius v. Drigalsky, k.preuss. Lieutenant a.D., ist Herr auf Gispersleben-Kiliani bei Erfurt.

N. Pr. A.-L. 1. S. 43 u. 446 n. V. S. 136. — Frh. v. Ledebur, I. S. 183 n. III. S. 242.

W.-B. d. preuss. Mon. III. 9.

Drywa. Ein in Westpreussen mit Zakrzewo angesessenes Adels-geschlecht.

Frh. v. Ledebur , III. S. 242.

Drzewiecki, v. Npsliz-Drzewiecki. Polnisches, zu dem Stamme Ryszählendes Adelsgeschlecht, welches im Grossh. Posen mehrere Güteran sich brachte. Der Familie stand Pietrunke im Kr. Chodziesen1789, Bednary und Latoliee im Kr. Gnesen, so wie Logiewnik im Kr.Posen 1803 und Jaworowa im Kr. Gnesen 1854 zu.

Frh. v. Ledebur, I. S. 1S3 u. III. S. 242,