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Oesterreich, dann in Bayern ansässig machte. Eugen Emanuel Gis-len Freih. Devicq v. Cumptich, geh. 1786, k. bayer. Hauptmann,wurde durch ein Attest des k. k. Oberst-Kämmeramtes, welches denFreiherrnstand nachwies, in die Adelsmatrikel des Königr. Bayernals Freiherr aufgenommen.
v. Lang , Sappl. 38. — W.-B. d. Königr. Bayern , II. 82 und v. WÖlckern, 2. Abth. S.1S2. — v. Hefner bayer. Adel, Tab. 27 u. S. 31.
Dcvivere, Deviver. Holländisches Adelsgeschlecht, aus welchemAnton Franz Joseph v. T). aus Holland nach Westphalen kam. DerSohn desselben, Johann v. D., Herr auf Bokum im Kr. Meschede, k.preuss. Major a. D., wurde 1854 Landrath des Kr. Meschede. EinJustizassessor D. lebte 1845 in Breslau.
Frh. V. Ledebur, III. S. 236.
Dcwall. Niederländisches Adelsgeschlecht, welches sich früher:de Wall schrieb und aus welchem zuerst 1429 Leonh. v. de Wall alsBurggraf von Nimwegen vorkommt: eine Würde, mit welcher vonjeher nur die angesehensten Familien der geldernscheu Bitterschaftbelehnt wurden. Bei den spanisch-niederländischen Religions-undFreiheitskämpfen erklärte sich die Familie für die neue Lehre undfür das Haus Oranien, wurde aber bei den Wechselfällen des Kriegesvon den Gütern vertrieben und begab sich nach Holland. Später wen-dete sich ein Zweig in das Herzogthum Cleve, und bei Erneuerungdes Reichsadels wurde der alte Name: v. de Wall in: Dewall umge-ändert. Die Familie erwarb im Rheinlande das Gut Schmidthansenim Cleveschen, und mehrere Sprossen derselben haben in der k.preuss. Armee gestanden.
N. Tr. A.-L. V. S. 125. — Frh. v. Ledebur, I. S. 165.
Dewin. Ein im 13. und 14. Jahrh. vorgekommenes Ritter- undBurggrafengeschlecht.
Samml. vermischter Nachrichten z. sächs. Geschichte, IX. Nr. 6. S. 352—371. — v. Hell-bach , I. S. 272.
Dewitz. Ein schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrh. vorkom-mendes, pommernsches und meklenburgisches Adelsgeschlecht, wel-, ches zu den Schloss- und Burggesessenen in Pommern zählte undschon im 14. Jahrh. ansehnliche Güter besass. — Bogislaw fiel alspommernscher Oberst 1248 in einem Treffen gegen die Markgrafenzu Brandenburg, und Otto war 1305 Rath des Herzogs Heinrich desLöwen zu Meklenburg. Die beiden Söhne des Letzteren, Johann undAlbrecht, bewogen den K. Carl IV., dass Otto und Ulrich, die De-witze, 1348 in den Grafenstand versetzt wurden. Beide wurden vonden Herzögen von Meklenburg mit den Aemtern Fürstenberg undStrelitz belehnt, und führten den Namen: Grafen von Fürstenberg.Doch wurden, da der Stamm den Herzögen in Pommern gegen Mek-lenburg beistand, die Lehne wieder eingezogen, worauf die gräflicheWürde noch einige Zeit, bis 1363, beibehalten, dann aber, nachdemsich das Geschlecht nach Pommern begeben hatte, ganz abgelegt wurde.Später erwarb die Familie wieder Grundbesitz in Meklenburg, hatte"sclion 1374 Kowaltz im Amte Gnoien inne, unterschrieb die Unionder mcklenburgischen Ritterschaft von 1523 und sass L590 auf Kol-