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der Familie. Die meisten Besitzungen lagen in der Altmark, inwelcher Badingen im Kr. Stendal noch 1776 dem Geschlechte, wel-ches im 15. und 16. Jahrh. auch zu Rathenow im Brandenburgischensass, gehörte. — Mehrere Glieder des Stammes standen in der k.preuss. Armee, namentlich in dem Regimente, welches zuletzt v. Re-nouard hiess und in Halle stand. Noch in neuester Zeit stand einHauptmann v. Dequede im k. preuss. 14. Infant. - Regim.
N. Pr. A.-L. T. S. 409. — Fr lt. v. Ledebur, l. S. 164. — Siebmacher, Ifl. 140.
Dercsenyi de Dercseny, Freiherren. Ungarischer und erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom vom 21. März 1839 für die beidenBrüder Dercsenyi de Dercseny, Johann, k. k. Hofrath der allgemei-nen Hofkammer-, Finanz- und Commerzhofstelle, und,Paul, ungari-schen Güterbesitzer. — Die Familie Dercsenyi stammt aus demalten, schon im 11. Jahrh. bekannten, ungarischen AdelsgesehlechteFejer, welches nach der Niederlage bei Mohäcs aus Unter-Ungarnnach Ober-Ungarn flüchtete und dort im 17. Jahrh. einen neuenAdelsbrief unter dem Namen: Weiss erhielt. Den jetzigen Namenführt das Geschlecht seit dem 18. Jahrh. von einem Erbgute in Folgekönigl. Donation. — Der Vater der beiden obengenannten Empfän-ger des Freiherrn-Diploms war Johann D. de D., gest. 1837, verm.mit Juliana Kazinczy, Schwester des Dichters Franz Kazinczy. Ausdieser Ehe entspross Freih. Paul (II.), gest. 1843, und aus der Ehemit Henriette Freiin v. Geymüller stammt Freih. Johann, geb. 1827.Die Geschwister desselben sind: Freiin Henriette, geb. 1825, FreiinClara, geb. 1829, verm. 1859 mit Luigi Pelliciolli in Venedig, undFreih. Rudolph, geb. 1834, k. k. Oberlieutenant. — Der Bruder desFreih. Paul (II.) ist Freih. Johann, geb. 1802, k. k. Hofrath, verm.1838 mit Elisabeth Freiin v. Eichhoff, aus welcher Ehe zwei Söhneleben: Joseph, geb. 1844, und Adelbert (Bela), geb. 1847.
Gene.il. Tasclienb. d. freih. Häuser, 1848, S. 79 u. 80 u. 1859, S. 137.
Derenburg. Altes Adelsgeschlecht im Stifte Hildesheim, welchessich von dem Schlosse Derenhurg in der Grafschaft Woldenberg ander Innerste nannte. In diesem Schlosse wurde von den v. d. Asse-burg 11'13 ein Nonnenkloster des Cistercienser-Ordens gestiftet, unddie erste Domina in demselben war Maria v. llerenburg. Der Vaterderselben, Bernhard v. Derenburg, soll der Sohn Bernhard's I. Gra-fen v. Woldenberg, welcher auf Derenburg sass, gewesen sein undnur die eben genannte Tochter gehabt haben, weshalb er seinen Sitzmit den dazu gehörigen Gütern zu einem Kloster bestimmt habe,welcher Bestimmung seine Erben, die v. d. Asseburg, nachgekommenwären.
Laueuslein, Historie von Hildesheim, II. S. 251 u. 252. — Qauhe; IT. S. 163 u. 164.
Derenthal, s. Dehrenthall, S. 443.
Derenthal, Ritter, s. Dückhof v. Derenthal, Ritter.
Derflinger, s. Dörflinger, Freiherren.
Berichs (Schild der Länge nach getheilt: rechts in Gold einlinks aufspringender, rother Fuchs und links quergetheilt: oben von