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Nachweise reichen bis 1803, nach welckerZeit der Stamm in Sachsen,aus dem Heinrich v. D.-R., kursächs. Generalmajor, seit 1796 Chefeines Regiments Cliev. leg. war, ausgegangen ist, während die lief-und curländische, so wie die hessische Linie fortblühte, doch fehlenüber dieselben genaue Nachrichten. Zu der hessischen Linie gehörtDr. K. v. Dehn-Rotfelser, kurhess. General-Staats-Procurator.
Knauth, S. 497. — Val. König, I. S. 209—220. — Sinapius , IT. S. 584. — Gauhe, I. S.408—410. — v. Uechtritz, Diplom. Nachrichten. VI. S. 20—22. — Frh. v. Ledebur, I. S. 162.— Siebmacher, IV. 47. — W.-B. d. sächs. Staaten, VI. 20. — v. Hefner, hess. Adel, Tab.6. S. 7.
Hehren, Derr, auch Freiherren. Altes, rheinländisches Adels-geschlecht, welches im Trierschen begütert war und auch nachHessen und Franken kam. Der Stamm ist 24. Oct. 1737 mit Alexan-der Casimir Freih. v. Dehren erloschen. Nach Humbracht stifteteDietger Dem 920 die Collegiatkirche zu Dietkirchen, nahe bei demSchlosse Dem im Nassauischen, die ordentliche Stammreihe aberbeginnt erst mit Seifried D. um 1179. Petrus D. gründete im 13.Jahrb. das Kloster Gnadenthal im Rheingau. Von den Urenkeln des-selben fand Crafft, Domherr zu Cöln, seinen Tod in Westphälen, undder Bruder desselben, Friedrich, welcher den Grafen Johann v. Dietzerschossen hatte, wurde 1376 hingerichtet. Hans Hartmann war 1640k. k. Oberstlieutenant, und der Sohn desselben, Johann Adolph,pflanzte den Stamm durch drei Söhne fort. Ein Nachkomme des HansHartmann war der oben erwähnte Freih. Alexander Casimir.
Humbracht, Tab. 22. — Gduhe , I. S. 412 : Freye v. Dem. — v. Hattstein, I. S. 125. —Zedier, IX. S. 1840. — Biedermann , Canton Ottenwalcl, Tab. 353 u. ff. — Frh. v. Ledebur,I. S. — Siebmacher, I. 135: Die Freyen v. Derr, V. 173, v. D., Preussisch. — v. Mediny, 1.S. 116 u. 117.
Dekrenthall, Derentlial, Derenthall, auch Freiherren. Im Königr.Preussen erneuerter und bestätigter Reichsadelsstand. Bestätigungs-Diplom vom 22. Mai 1703 für Daniel Ernst v. Dehrenthall, k. preuss.Kammerrath und Landrentmeister der Grafschaft Ravensberg. Der-selbe stammte aus einem westphälischen Adelsgeschleckte, welches1662 Nutzungen im Kr. "VYarburg besass. Von seinen Nachkommenwar Otto Philipp Freih. v. D., gest. 1831, Hofmarschall am Hofe derPrinzessin Amalie v. Preussen, und die in neuerer Zeit in Preussenvorgekommenen Familienglieder sind Söhne und Enkel desselben.Aus seiner Ehe mit einer v. Normann entsprossten zwei Söhne, Freih.Albert, Herr auf Butow im Kr. Naugardt in Pommern, vermählt mitLouise v. d. Marwitz, aus welcher Ehe zwei Söhne stammen, undFreih. Eduard, welcher sich nach 1836 mit Helena v. Arnim aus demHause Kröekendorf vermählt hat.
t>. Hellbach , I. S. 267. — N. Pr. A. L. I. S. 409. — Frh. v. Ledebur, I. S. 162 u. III.S. 235. — W.-B. d. preuss. Mon. III. 3. — Kneschke, IV. S. 79 u. 80.
Helirfelden. Ein ursprünglich westphälisches Adelsgeschlecht,welches mit dem deutschen Orden nach Liefland gekommen ist unddort fortgeblüht hat.
N. Pr. A.-L. V. S. 123.
Dchriiiaun. Preussischer Adelsstand. Diplom vom 17. Febr. 1778für den Rittmeister Dehrmann im k. preuss. Husaren-Regimrnte v.