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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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lassen. Auch Graf Friedrich Ludwig pflanzte den Stamm nicht fort,wohl aber blühte im Adelstande die Familie in Dänemark im 18.Jahrb. fort und gelangte zu hohen Ehrenstellen und Würden.

Gauhe , I. S. 410 u. 411. Lexicon over adel. Famil. i Danmark, Bd. 1. Harenberg >Iiistor. diplom. Gandersh. S. 1171 u. Tab. 26. Nr. 6. v. Meding , II. S. 122 u. 123.

Dehn, Rothfelsser (Rothfelser, Rotfelser, Rothfeld) genannt (inBlau ein gleichsam aus einem dreigespitzten, den Schild fast schräg-links halb theilenden, rothen Felsen auf grünen Boden in vollemSchritt setzender, weisser Tannenhirsch). Sächsisches Adelsgeschlecht,aus welchem zuerst Friedrich v. D. vorkommt, welcher ältester Geh.Rath des Kurfürsten Friedrich des Weisen zu Sachsen war und vondemselben sehr geschätzt wurde. Die Angabe Valentin Königs, dassdas Geschlecht fränkischen Ursprungs sei und aus dem SchlosseRothenfels, unweit Wertheim, stamme, entbehrt des näheren Bewei-ses. Von Friedrich Dehn stammte Hans, gest. 1561, Amtshauptmannzu Senftenberg, Schlieben, Radeberg und Liebenwerda, Ober-Bau-meister der Festung Dresden und des Schlosses etc., ein zu seinerZeit durch seine Kenntnisse in der Festungsbaukunst sehr bekannterArchitect. Derselbe hatte Schönfeld und Helfenberg unweit Dresdenan sich gebracht und setzte, verm. mit Catharina v. Schieft'elin ausLengefeld den Stamm durch acht Söhne fort, von welchen der gleich-namige, älteste Sohn Dompropst zu Meissen war, seine Stelle aberniederlegte, nach Liefland ging und als Canzler zu Stiseck starb.Von den anderen Söhnen pflanzte Ernst, Herr zu Helfenberg, gest.1592, in der Ehe mit Eva v. Allnpeek das Geschlecht durch vierSöhne fort, von welchen Ernst Abraham den Stamm erhielt. Derselbewar erst herz, braunschw., dann k. dänischer und zuletzt herz, sächs.Stallmeister und starb 1645 im hohen Alter. Von seiner ersten Ge-mahlin, nach Einigen Anna Kothfelser (welche aber von AnderenAnna v. Kertzsch genannt wird) hatte er sieben Söhne, welche vomNamen der Mutter den Beinamen: Kothfelser angenommen habensollen, doch ist nicht zu übersehen, dass J. G. Michaelis, Inscriptionesder Dresdnischen Frauenkirche, Dresden 1714, S. 85, ein Epita-phium angeführt hat, welches dem 1592 zu Dresden verstorbenenJobann George Dehn-Rothfelser, Herrn auf Weissig, gesetzt wordenist. Nach diesem Epitaphium wurde der Beiname Rothfelsser schonim 16. Jahrb. geführt, und die erste Gemahlin des Ernst Abrahamhiess wohl Anna v. Kertzsch. Von diesen sieben Söhnen setzte, wieValentin König angiebt doch hat derselbe nicht angeführt, dass1703 ein v. Dehn-Rothfelser als fürstl. hessen-casseTscher Regie-rungs- und Kammerrath und Berg-Director, nach Allen der nähereStammvater der hessischen Linie, lebte nur Carl Rudolph denStamm dauernd fort. Derselbe hinterliess einen einzigen Sohn, CarlHeinrich, welcher noch 1722 lebte, und auf dessen Sohne, FriedrichGottlob, Herrn auf Helfenberg, mit dem aus seiner Ehe mit Chri-stiane Sophia v. Thümmel erzeugten Sohne, Heinrich Adolph, derganze Stamm beruhte. Durch Letzteren blühte aber der Stamm inKursachsen durch das 18. in das 19. Jahrh. ljerüber und die geneal.