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Schaalen). Adelsstand des Kgr. Bayern. Diplom von 1838 für An-ton Joseph Decker, Advocaten in Augsburg.
W.-B. d. Kgr. Bayern, XII. 49. — v. Hefner , bayer. Adel, Tab. 81 ti. S. 73.
Declara-Engelmor v. Aufkirchcn zu Morcgg. Erbländ.-österr. Adels-stand. Diplom von 1748 für Joseph Ignaz Declara, genannt Janes,Pfleger und Landrichter zu St. Michaelspurg im Pusterthale, mit demPrädicate: Engclmor v. Aufkirchen zu Moregg.
jWegerle v. Mühlf eld, Ergänz.'-Bd. S. 264.
Dcdelow. Uckermarkisches, von Grundmann erwähntes, aus-gestorbenes Adelsgeschlecht, aus welchem Arnold v. D. 1372 Bürger-meister zu Prenzlow war. Nach Erlöschen des Geschlechts kamendie Güter an die v. Klützow.
Grundmann , Uckermark. Adelshistor. S. 35. — N. Pr. A.-L. r. S. 403.
Uedem. Geldern-bentheimsches Adelsgeschlecht, welches in derGrafschaft Bentheim schon 1364 Nytberge und 1369 Vaerwolde be-sass. Der Stamm hatte fortgeblüht und ein v. Dedem, k. preuss.Oberstlieutenant a. D. starb 1826.
N. Pr. A.-L. I. S. 403. — Frh. v. Ledebur , I. S. 162.
Dcdcnroth. Ein in Schlesien vorgekommenes Adelsgeschlecht,aus welchem mehrere Sprossen in der k. preuss. Armee dienten. ~Zudiesen gehörte namentlich der 1850 verstorbene Generallieutenanta. D. Friedrich Emil Ludwig v. D.
N. Pr. A.-L. V. S. 120 u. 121. — Frh. v. Ledebur, I. S. 162.
Deckenbroeck, s. Droste zu Iiülfshoff, Freiherren.
Deel v. Deelsburg, Ritter und Freiherren (Stammwappen: in Silberein abgekürzter, rother Sparren, von drei, 2 und 1, blauen Kugelnbeseitet). Reichsritter- und Freiherrnstand. Ritterstandsdiplom von1735 für Nicolaus Deel, Assessor am Reichskammergerichte zu Wetz-lar, mit dem Prädicate: Edler v. Deelsburg und Freiherrndiplom von1789 für den Sohn desselben, Philipp Carl Ritter D. v. D., kur-mainz. geh. Staatsrath. Letzterer starb gegen Ende des 18. Jahrh.und mit ihm ging der Stamm, welcher nicht mit der Familie v. Deelenzu verwechseln ist, wieder aus.
Frh. v. Ledebur , I. S. 162 u. III. S. 235. — v. Meding , II. S. 120, nach dem Calenderdes Kainmergerichts zu Wetzlar: Deel, Edler zu Deelsburg. — Suppl. zu Siebin. W.-B. XI. 3.
Deelen (in Silber ein rother, mit zwei rechtsgekehrten, nebeneinander stehenden, silbernen Widderküpfen belegter Querbalken).Altes, nicht wie die Suppl. zu Siebin. W.-B. annehmen, burgundi-sches, sondern ostfriesisches Adelsgeschlecht, dessen Wappen v. Me-ding in seinem eigenen Stammbaume aufgeschworen hat. Dasselbebesass in Ostfriessland die Güter Heest, Laar und Rysum, blühte fortund kam in die Rheinlande, in welchen es das Gut Hückelhausen er-warb. — Die beiden Brüder Gottfried und Abraham v. D. standen1731 in den k. preuss. Regiment v. Dockum Husaren. — Laut Ein-gabe, d. d. Hückelhoven, 13. Juli 1829, wurde Johann Caspar Ferdi-nand v. Delen in die Adclsmatrikel der preuss. Rheinprovinz, unterNr. 118 der Classe der Edelleute eingetragen.
Estor, S. 45 u. Tab. 9. — Fahne , II. S. 28. — Frh. v. Ledebur, I. S. 162. — v. Me-ding , II. S. 121 u. 122. — Suppl. zu Siebm. W.-B. V. 35. — W.-B. cl. preuss. Rheinprov. Tab.2S. Nr. 56 u. S. 31.