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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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V

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Rosslow genannt. Otto und Friedrich v. Rosslow erscheinen urkund-lich 1282 als Zeugen, und Albertus de Roslawe, dictus Dabier, ver-pflichtete sich 1336 zu einem jährlichen Geschenke an das Jung-frauen-Kloster zu Zerbst. Wilcke Davier kommt mit einem v. Wallwitzin einer Urkunde genannten Klosters von 1345 vor, und Hans Davier1382 in einer Donations - Urkunde des Fürsten Sigmund für die St.Nicolaikirche zu Zerbst. Später, 1634, war Volrad v. Davier, k.k.Oberst-Wachtmeister, und von diesem stammte Carl v. D., welcherden Stamm durch fünf Söhne fortsetzte, von denen der älteste, Se-bastian Wilhelm v. D. 1709 k. dän. Capitaiu war. Mehrere Spros-sen der Familie, welche im Anhalt'schen die Güter Gartz und Neckenerwarb und fortgeblüht hat, haben in k. preuss. Militair- und Civil-diensten gestanden. Das gegenwärtige Amt Gartz besass 1705 HansFriedrich v. D. und das Rittergut Necken Wilhelm Lebrecht v. D.Ein v. Davier war 1836 als Forst-Inspector zu Grünhaus bei Wollinin Pommern angestellt.

Beckmann, Anhalt'sche Chronik P. VII. S. 210-u. Tab. A. Nr. 10. Gauhe, I. S. 400.N. Pr. A.-L. I. S. 400 u. 401 u. V. S. 120. Frh. v. Ledebur, I. S. 160. v. Meding, I.S. 113. Tyroff, II. 146. Kneschke, II. S. 110 u. 111.

Wavison. Ein in Ostpreussem vorgekommenes Adelsgeschlecht,welches Schöufeld im Kr. Pr.-Holland erwarb.

Frh. v. Ledebur, III. S. 234.

Waxbcrg, Wrafcn, s. Pilati v. Tassul, Grafen v. Daxberg.

Wazur, Wazir. Ein zum westpreuss. Adel gehörendes Adelsge-schlecht. Ein v. D. war 1856 Rechtsanwalt zu Ostrowa im Kr.Adelnau.

Frh. v. Ledebur, III. S. 234.

Weak. Siebenbürgischer Adelsstand. Diplom von 1823 für Jo-seph Deak, k. k. Lieutenant. Der Stamm blühte fort. Michael v. D.trat als k. k. Oberstlieutenant aus dem aetiven Dienste, und Carl v.D. ist k. k. Lieutenant.

Handschriftl. Notiz. Milit.-Scheraatism., 1856, S. 131 u. 256.

Deaki v. l'akosd. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1774für Joseph Deaki, k. k. Oberlieutenant bei Giulay Infanterie, mit demPrädicate: v. Pakosd.

Megerle v. Mühlfeld, Ergiinz.-Bd. S. 264.

Weben, Doeben. Altes, meissensches Adelsgeschlecht, als dessenStammhaus gewöhnlich Doeben bei Grimma genannt wird, welchesschon vor 1486 in der Hand der Familie war. Nach Anderen erhieltdieselbe, wie die Gotha diplomatica annimmt, den Namen 1180 voneinem Burggrafenthum Düben oder Dewin, welches zwischen Witten-berg und Leipzig bei Düben gelegen haben soll. Balthasar v. D.,Herr auf Gannewitz, verkaufte 1490 sein Gut Nagelwitz an das Klo-ster Rissau bei Grimma. Die ordentliche Stammreihe beginnt mitGottfried dem Aelteren, Herrn auf Traupitz und Wadewitz, einemEnkel Balthasars und dem Yater Ludwig's, k. franz. Obersten. Vondem Sohne des Letzteren, Gottfried v. D., Herrn auf Traupitz,stammte Dietrich v. D., welcher 1700 als fürstl. Sachsen-altenburg.

Kneschke , Deutsch. Adels-Lex. II. 28