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wegen zu harter Eintreibung der Herrengefälle von den Grafen v.Dassel, sich begeben hatte.
Johann Letztier, Dassel'sche und Einbeck'sche Chronik, Erfurt, 1596 (das Wappen gleichauf dem nächsten Blatte nach dem Titel,). — Hübner, Histor. Polit., VII. »S. 739. — Gau/te,II. S. 160 u. 161 nach Leteuer u. Buddeus. histor. Lexic. — Urkundcnbuch für Niedersachsen,II. S. 73 u. III. S. 14. — Fahne y I. S. 76 u. II. S. 28. — Sieb mach er, II. 21 u. III. 17. —Harenberg , Histor. Gandersh., Tab. 26. Nr. 8. — v. Meeting , I. S. 110 u. III.
Dassel (Wappen der v. Dassel zu Lüneburg: in Roth ein silber-ner Querbalken, hinter welchem drei, 2 und 1, nach den Ecken desSchildes gekehrte, grüne, gestielte Eupheublätter hervorkommen,und Wappen der v.Dassel zu Hoppensen: Schild quer getheilt: obenin Silber ein nach der rechten Seite schreitender, silberner Löwemit roth ausgeschlagener Zunge und über sich geworfenem Schweife,und unten von Roth und Silber quer getheilt mit drei, 2 und 1 , mitden Stielen zusammengestellten, nach den Ecken des Schildes ge-kehrten, grünen Epheublättern). Altes, adeliges Patriciergeschleeht.der Stadt Lüneburg, welches urkundlich schon 1324 und 1357 vor-kommt und um 1430 aus Eimbeck nach Lüneburg gelangte.' —v. Hellbach nimmt an, dass die Familie mit den alten Grafen v.Dassel, s. den vorstehenden Artikel, in Seitenverwandtschaft gestan-den habe und diese Annahme wurde mehrfach nachgeschrieben, dochsprachen Letzuer, Gaulie, v. Meding etc. dagegen, wenn auch dieadelige Familie aus- der Gegend der alten Grafschaft Dassel war,und aucli die Angaben über die Wappen sind gegen diese Annahme,s. oben. — Die Familie besitzt seit 1465 Grubenhagen'sches Lehnvor Eimbeck und seit dem 16. Jahrb. Hessisches Lehn vor Hoppen-sen im Ilildesheimischen. Margarethe v. D. wurde 1635 und eineAndere dieses Namens 1667 zur Aebtissin des Stifts Medingen ge-wählt, und Georg v. D. war nach Anfang des 18. Jahrh. Administratorder Präpositur zu Lüneburg. Durch kaiserl. Diplom vom 15. Octbr.1638 war übrigens der ehelichen Descendenz des weiland Bürger-meisters Georg v. Dassel zu Lüneburg das ihnen zustehende Wappenbestätigt und vermehrt worden. — Im Laufe der Zeit war das Ge-schlecht auch nach Meklenburg gekommen, wo es sonst begütert war,so wie nach Preussen und neuerlich auch nach Pommern, wo es sichim Belgarder Kreise ansässig machte. — Sprossen des Stammesstanden mehrfach in der k. preuss. Armee. — Die Familie gehörtjetzt durch Besitz des Gutes Hoppensen im Hildesheimischen imKönigr. Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der hildesheimi-schen Landschaft.
Pf effinger, I. S. 236. — Garthe, II. S. 160 u. 161. — Büttner, lüneburg. Patric.-Gcschl.Lit. N. 9. u. Fol. XII. — N. Pr. A.-L. I. S. 399 u. 400. — Frh. v. d. Knesebeck, S. 110 u.III- — Frh. v. Ledebur, I. S. 160 u. III. S. 234. — Siebmacher, I. 172: v. Dasei, Sachs. —v. Meding, I. S. 112—114. — W.-B. d. Kgr. Hannover, D 1. u. S. 5. — Meklenburg. W.-B.Tab. 11, Nr. 41 u. S. 19. — Pomm. W.-B., Tab. 46 u. S. 154 u. 155.
Dasskiewilz. Litthauisches Adelsgeschlecht, welches das GutBialla im Kr. Oletzko besass.
Frh. v. Ledebur , III. S. 234.
Dassow, Dartzow, Darzow. Altes, meklenburgisches Adels ge-schlecht, aus welchem Lambertus Dartzow 1369 Domherr inSehwer in