Druckschrift 
2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
Seite
400
Einzelbild herunterladen
 

400

Dael, Doctor der Rechte in Mainz, mit der Erlaubniss, den Namenund das Wappen der Freiherren v.Köth-Wanscheid führen und sich:Freiherr Dael v. Köth-Wanscheid schreiben zu dürfen. Derselbe istder Sohn des 1854 verstorbenen Georg Simon llugo Dael und dessen1853 verstorbenen Gemahlin Maria Sophia Theresia, Tochter vierterEhe des Franz Joseph, letzten Freiherrn Köth v. Wauscheid und derMaria Theresia Freiin v. u. zu Dalberg, Kämmerer v. Worms.

Handschriftl. Notiz. Augsb. Allgem. Zeit. 1857. o. Hefner, Hess. Adel, Tab. 17.und S. 16.

Daewbke, Item liehe, Damckc. Ein aus Mekleuburg stammendesAdelsgeschlecht, welches nach Ostpreussen kam und in der erstenHälfte des 18. Jakrk. bei Neidenberg und Osterode mehrere Gütererwarb. Der Stammvater der nach Ostpreussen gekommenen Liniewar Ilans v. D. Zu seinen Nachkommen gehörte Johann Sigismundv. D., dessen einziger Sohn, Georg Christoph v. D., k. preuss. Oberst-lieutenant, Chef des Invalidencorps und Commandant des Invaliden-hauses zu Berlin, 19. Dec. 1775 starb. Mit ihm ist, so viel bekannt,der Stamm ausgegangen.

N. Pr. A.-L. V. S. 119. Frh. v. Ledebur , I. S. 157 u. III. S. 233.

Itiiinritz, s. Demritz.

Dageförde, Dageförde. Altes, lüneburgisches Adelsgeschlecht,aus welchem Johannes v. D. 1399 Propst zu Medingen war und wel-ches 1015 ausgestorben ist.

Köhler, von dem zu Alt-Oetting verlobten, silbernen Schiffe , S. 29 u. Tab. 2. Nr. 9.v. Meding, I. S. 108 u. II. S. 725.

Dahlberg, (trafen. Reichsgrafenstand. Diplom vom 11.- März1093 für Ellrich Dahlberg, k. schwed. Feldmarschall. Derselbe,Sohn armer Eltern, stieg bis zu der erwähnten, hohen Würde undstarb 1703. Er hinterliess ein Kupferwerk: Suecia antiqua et ho-dierna, ohne Text.

Leidenfrost, Histor.-biograph. Handwörterbuch , II. S. 173. v. Hellbach, I. S. 258.

Dahldorf, Daldorf. Altes, niedersächsisches Adelsgeschlecht,nach Allem aus dem im Ilalberstädtischen, unweit Hadmersleben ge-legenen , lange aber schon verwüsteten Dorfe dieses Namens. Ber-told, Johann und Otto v. Dahldorf erscheinen 1318 urkundlich.1714 starb ein k. schwed. Generalmajor v. Dahldorf, welcher wohlnicht zu diesem Geschlechte gehörte.

Pf effinger, II. S. 605. Gaühe , I. S. 386.

Dahlen. Ein in Ostpreussen auf Knablacken im Kr. Welau vor-gekommenes Adelsgeschlecht. Jacob v. D. lebte 1720.

Frh. v. Ledebur , I. S. 156 u. III. S. 232.

Dahlen (Schild der Länge nach getheilt: rechts schräglinks,links schrägrechts getheilt, von Schwarz und Silber wechselnd).Scklesisches Adelsgeschlecht, welchem 1854 Cunzendorf im Kr. Oelszustand. Die Familie kommt auch unter dem Namen: v. Dahleu-Paczinski (Schild der Länge nach getheilt: rechts der v.Dahlen'scheSchild, doch von Blau und Silber wechselnd, und links in Roth einsilbernes Beil) [Paczinski], vor.

Frh. v. Ledebur, III. S. 232.