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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
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vor. Nach Wigul Hundt erlosch der Stamm in Bayern 1597, docherhielt Johann Sigismund Dachsperger, bayer. Landsasse, vom Kur-fürsten Max Emanuel von Pfalz-Bayern, 2. Febr. 1685, die Verwil-ligung, den seinen Vorfahren vom K. Maximilian I. 1505 ertheiltenHerrenstand in den bayer. Landen führen zu dürfen. Noch 1784lebte Johann Nepomuk Freih. v. Dachsperg, Herr auf Egglkofen,Rottenwürth, Neueneich etc., kurbayer. Kämmerer und Vicedom zuBurghausen, mit dem der Stamm später wohl ausgegangen ist.

Wigul Hundt, III. Bucelini , III. S. 23. Wissgrill, II. S. 185. Kurbayer.Staatsealender von 1784. v. Hefner, ausgestorbener bayer. Adel, Tab. 2 u. S. 2.

bachscnbcckh, Daxcuheck, Taxeubcck, Dexenbeck. Ein' ausBayern stammendes, in Nieder - Oesterreich ansässig gewordenesAdelsgeschlecht. Zuerst kam 1352 Ulrich Dexenbeck vor, und mitChristian Dexenbeck dem Jüngeren ging in Nieder-Oesterreich derStamm wieder aus.

Wissgrill, II. S v 1S8190.

Fachsenfeld ^ s. Mordax v. Dachsenfeld.

Dachser, Daechser, Tiixer (im Schilde ein aus einem Dreibergeaufwachsender Dachs). Altes, altbayerisches Adelsgeschlecht, auswelchem Conrad Dächser und Andere seines Stammes von 1251 bis1302 in Baitenhaslacher Urkunden vorkommen, Wilhelm Deachseraber in einer Tegernseer Urkunde 1442 auftritt. Georg Dachser wirdnoch 1457 als Zeuge genannt.

Mouum. boica, III. S. 317, IV. S. 192 u. VI. S. 302.

Dacksner, Daxner, Taxner v. Taxen. Ein in Nieder-Oesterreichbegütertes Adelsgeschlecht, aus welchem zuerst 1406 Ulrich'Daxnermit Breid (Brigitta), seiner Wirthin, und Veit, Georg, Budl undNiclass, ihren Kindern, vorkommen." Christoph, der Letzte seinesStammes, war noch 1508 auf dem Landtage zu Crems.

Willgrill, II. S. 190 u. 191.

Dacziczky v. Ilcsslowa, Freiherren. Erbländ. - österr. Freiherrn-stand. Diplom vom 26. Dec. 1814 für Joseph Ritter Dacziczky v.Ilesslowa, k. bühni. Gubernialrath und Kreisbauptmann zu Pilsen,aus allerhöchst eigener Rewegung. Der nähere Stammvater derFamilie, Matthias Dacziczky, kam um 1506 aus Polen nach Böhmenund wurde zu Kuttenberg im Kr. Czaslau ansässig. Der Sohn des-selben, Andreas D., war zu Kuttenberg B'erg-Präfect, und wurde vomK. Ferdinand I. und Maximilian iL 1571 mit dem Prädicate: v. Hess-Iowa und dem noch jetzt beibehaltenen Wappen (in Roth eine ausdes Schildesgrunde aufsteigende, dreimal gezinnte Mauer, hinterwelcher aus der linken Unterecke zwei geharnischte Arme hervor-ragen, welche von einem goldenen Bogen einen goldenen, silberge-spitzten Pfeil abschiessen wollen) in den Stand der Wladiken oderdes Adels erhoben. Von seinen Nachkommen wurde Bernhard D. v.IL 19. Mai 1773, unter Bestätigung seines alten Adels und Wappens,in den erbländ.-österr. Ritterstand, mit Ertheilung des Incolats, ver-setzt, und der Sohn desselben, Joseph Ritter D. v. IL, s. oben,brachte den Freiherrnstand in die Familie." Letzterer, gest. 1815,