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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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nach dem Landbuche des Kaiser Carl IV. Zabel und Erdwin v. C.1375 sowohl an ihrem Stammgute Crewitz, als auch an Petzenik undJacobshagen Antheile hatten. Das Gut Crewitz kam später an diev. Arnim. — Mit der Familie Criwitz, den betreffenden Artikel, hingdie uckermärkische Familie nach allem nicht zusammen.

Grundemann, S. 36. — N. Pr. A.-L. V. S. 113.

Crjbcll r. Kreutzberg, Ritter. Böhmischer Ritterstand. Diplomvon 1718 für Anton Cribell v. Kreutzberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 130.

Criechingen, Crichingen, Criangc, Grafen. Reichsgrafenstand.Diplom von 1617. — Altes, lothringisches, erst adeliges, dann frei-herrliches und zuletzt gräfliches Geschlecht , welches zur Wetteraui-schen Grafenbank gehörte, das Erbmarschall-Amt des HerzogthumsLuxemburg bekleidete und im Mannsstamme 13. Sept. 1697 mit Ma-ximilian Ernst Grafen v. C. erloschen ist. — Die Güter kamen zumTheil, namentlich die Herrschaft Fürstenstein, an die Grafen v. Pe-rusa. Maximilian Cajetan v. Bertrand, Graf zu Perusa, gest. 1775,kurbayer. Geh. Rath etc. war nämlich mit Antonie, gest. 1738,Tochter des Johann Baptista Graf v. Balbis-Rivera und der TheresiaAdelheid v. Preysing, verw. Grf. v. Criechingen, vermählt. Die Erb-tochter des letzten Grafen Maximilian v. Bertrand zu Perusa, gest.12. Juni 1790, Gräfin Maximiliane, hatte sich mit Heinrich JohannFreih. v. Oyen, gest. 1850 als grossh. hessischer Generallieut. etc.,welcher 14. Oct. 1819 die Grafenwürde erlangte, vermählt. Bei Er-langung des Grafeustandes hatte derselbe mit seinem Namen undWappen, Namen nnd Wappen des Hauses Criechingen (Schild ge-viert, mit Mittclschilde. Im rothen Mittelschilde drei, 2 und 1, gol-dene Lilien [Oyen]. 1 und 4 in Silber ein rother Querbalken und2 und 3 in Gold ein rothes Ankerkreuz [Criechingen]) angenommen,doch hat er seinen Stamm nicht fortgesetzt, s. die Artikel: Perusa,Grafen und v. Oyen zu Fürstensteiii.

Spener, Histor. Insign. S. 596 u. Tab. 26. — Hübner, IT. Tab. 477. — Zedier , VI. 1646—1648. — Jacobi, 1800, II. S. 291: Grafen v. Perusa. — Deutsche Grafenh. d. Gegenwart,III. S. 290 u. 291: Grafen v. Oyen zii Fiirstenstein. — Siebmacher, I. 28.: Freih. Cliriechingv. Dorstweil. — Durchlaucht. Welt, II. — v. Meding, I. S. 106 u. 107. — Sappl, zu Siebm.W.-B. XII. 13.

Cricgcrn. In Kur- und im Königin Sachsen erneuerter Adels-stand. Kursächsisches - Reichs - Vicariats - Adelserneuerungs - Diplomvom 1. Juli 1711 für Joachim Friedrich Crieger, kursächsischen Ge-neral und den Bruder desselben, Dietrich Joachim C , unter demNamen: v.Griegern. — Die Familie stammt aus Polen und soll früherden Namen: Croyern geführt haben. * Aus Polen kam dieselbe nachPommern und der Mark Brandenburg und dann nach Sachsen. Der ge-nannte kursächs. General Joachim Friedrich v. C., gest. 1737, war1701 in kursächsische Dienste getreten und stiftete aus dem von ihmerworbenen Rittergute Thumitz in der Oberlausitz ein Fideicommissfür die Eamilie. Von seinen Nachkommen pflanzte der k. sächs.Regierungsrath v. C., Herr auf Thumitz, den Mannsstamm durchmehrere Söhne fort, welche in k. sächs. Staatsdiensten zu hohen