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bischofe von Fulda erwählt worden war. Sein Bruder war derobengenannte Jobann Franz Anton v. B., welcher 172G das Reichs-grafendiplom erhielt. Durch Letzteren kam das 150 Jahre in an-derer Hand gewesene Stammhaus Buttlar wieder in die Familie. ZuEnde des vorigen Jahrh. lebten aus dieser Linie: Franz AdolphFreihJ'v. und zu Buttlar, kurtrier. und fürstl. Fulda Geh. Rath undOberstallmeister , und Johann Philipp Adelbert Freih. v. Buttlar,Burgmann zu Friedberg, kurtrier. Kammerherr, Hofcavalier undHofrath zu Fulda. Von einer der fränkischen Linien, die schon zuAnfange des 16. Jahrb. bei Günzenhausen im Anspächschen begütertwar und zum Reichsritter-Canton Altmühl gehörte, waren fast alleGlieder bis zum Erlöschen im Jahre 1718 in brandeub.-anspachischenDiensten, und der Letzte dieser Linie, Oarl v. B., markgräfl. Geh.Rath, vermachte, da er ohne Nachkommen starb, seinem Herrn diegesammten Güter. — Von der fränk. Linie zu Krauthausen trat Phi-lipp Constantin v. B., ein Sohn des Carl Heinrich v. B., fürstl. würz-burg. Kammerherrn und Oberstlieutenants, 1740 in k. preuss. Dienste,machte alle Feldzüge mit und starb später als Major. — Die v. Butt-lar in Hessen, welche die Schlösser zu Ziegenberg, Elberg und Riede,so wie die Rittergüter Stietenrod, Friemen und Ermschwert erwar-ben, leiten ihren Ursprung von Werner v. Buttlar ab, welcher 1313durch seine Vermählung mit der Erbtochter des letzten Dynastenv. Ziegenberg die Herrschaft gleiches Namens erbte. Wie von diesenhessischen Linien, so haben auch Sprossen aus den meiningenschenHäusern Grumbach und Wildprechtsroda in der k. preuss. Armeegestanden. August Friedrich Georg v. B., Grumbacher Linie, wark. preuss. Oberst, und Söhne und Enkel desselben standen in k.preuss.Kriegsdiensten; Carl Friedrich v. B., Wilprechtsrodaer Linie,ein Sohn des Caspar Friedrich v. B., herz, sachs.-meining. Obersten,Geh. Kriegsraths und Commandanten von Meiningen, stand 16 Jahrebis nach Beendigung des 7jährigen Krieges im Regimente v. Rom-berg und ging dann auf sein Gut Wilprechtsroda; Carl Wilhelm (I.)v.B., ebenfalls aus der Linie zu Wilprechtsroda, ein Sohn des kurhess.Generalmajors Carl Christoph v. B., geb. 1783, trat als Hauptmannaus k. säclis. Diensten in k. preussische und lebte später in Pensionzu Soest; Wilhelm Albrecht v. B. starb als k. preuss. Husarenoberstan der im Gefechte bei Halle 1806 erhaltenen Wunde, und zweiSöhne desselben, Heinrich und Carl Friedrich (II.) waren späterOfficiere in der k. preuss. Armee etc. etc.
Schanncit, S. 63—66. — (rauhe, I. S. 309—312.— v. Rattstein, I. S. 59 u. III. S. 108—110u. Tab. 9. — Biedermann, Canton Rhön-Werra, Tab. 231—232. — Rommel , Hess. Gesch. II.Anm. 88, 222 u. 225. — v. Hellbach, I. S. 212 u. 213. — N. Pr. A.-L. IV. S. 442—441. —Frh. v. Ledebur, I. S. 128 u, III. S. 223. — Siebmacher, I. 136: v. Budtlar, Hessisch, 'II.171. v. Buttlar, Hessisch, u. Suppl. IV. 9.— Tyroff, I. 138 und Siebenhees, I, S. 297 u. 298.
Kuttlar, Treuscli v. ltuttlar (in Roth eine silberne Butte mit dreigoldenen Reifen und zwei dergleichen Tragebändern. Auf demHelme drei Straussfedern, roth, silbern, roth). Altes, hessischesAdelsgeschlecht, welches urkundlich schon 1280 und 1328 vor-kommt und seit 1389 das Schloss Brandenfels und den s. g. Ringgau