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und das Niederhaus im Kirchspiel Heringen besass und im Anfangedes 18. Jahrb. erloschen ist. Hie Stammreihe beginnt v. Steinenmit Heinrich Buttel, gest. 1433.
Frh. v. Ledebur , I. S. 128. — v. Steinen, I. S. 1103 u. Tab. 38. Nr. 4.
Ituttcudorf. Altes, fränkisches Adelsgeschlecht aus dem Stamm-hause B., 2 Stunden von Cadoltzburg im Bibert-Grunde, eines Stam-mes mit der Familie v. Leonrod. Gernor v. B. kommt schon 1132 inAnspachschen Urkunden vor, und des Stammes Letzter, Caspar v. B.,in fürstl. eichst. Diensten, lebte noch 1452.
Biedermann, Clinton Altmühl, Tab. 179.
Hutterer, (>rufen. Erbläud. österr. Grafenstand. Diplom vom26. Jan. 1729 für Joseph Franz Xaver Freih. v. Butterer. Nachdiesem Diplome soll ein Butterer schon 992 bekannt gewesen undEgolpb B. 1212 vom K. Otto IV. zum Ritter geschlagen worden sein.Den Freihenenstand brachte 1670 Georg Butterer in die Familie.Dieselbe gehörte Steiermark an und besass die Herrschaften Aigen,Lichtenstein, Bühelhof, Turnau, Felden, Forcktenstein etc. etc.
Schmutz, I. S. 104.
Rattlar, auch Freiherren (in Roth eine silberne Butte mit dreigoldenen Reifen und zwei dergleichen Tragbändern. In Bezug aufden Helmschmuck kommen mehrfache Varianten vor. AeltereWappen zeigen auf dem Helme einen hohen, spitzigen, rotken Hut,der sich in drei schwarzen Hahnfedern endigt, von welchen rechts, wielinks, eine herabhängt. Jetzt wird seit Jahrb. schon als Helmschmuckentweder ein rothes, mit Gold beschlagenes und mit dergleichenSchnur versehenes Jagdhorn, dessen Mundloch sich in eine goldeneKrone endigt, aus welcher zwei rothe und in der Mitte eine weisseStraussfeder hervorgehen, wohl auch ein vor diesen Federn liegen-des Jagdhorn) die v. B. im Fuldaischen oder, namentlich von deralthessischen Linie und dem curländischen Zweige, ein auf silber-nem Stock befindliche, mit den erwähnten Federn besteckte, rotheSäule, von welcher ein silbernes Jagdhorn mit goldenem Beschlägeliegt, geführt. (Das im Reichsgrafendiplome von 1*726 bestimmteWappen ist der Redaetion nur aus einer Angabe über dasselbe imN. Preuss. Adelslexicon bekannt. Der Sehild enthielt nur dasStammwappen: in Roth die beschriebene Butte, auf demselben aberstanden fünf Helme. Der mittlere trug das Iliefhorn des Stamm-wappens mit den drei Straussenfedern im Mundstücke, der zweitezwei Büifelhörner und zwischen denselben ein Piedestal mit einemZirbelnussapfel, der dritte fünf Straussenfedern und der rechte undlinke je ein Rennfähnlein:) — Reichsgrafen- und Preussischer Frei-herrnstand. — Grafendiplom von 1726 für Johann Franz Anton v.Buttlar, k. k., k. preuss. und des oberrheinischen Kreises Generalmajor,auch kurmainz. Kammerherrn und fürstl. Fuldaischen Geh. Rath undOberjägermeister, doch hat der Diplomsempfänger mit den Seinen,ausser der Veränderung des Wappens, von der Erhebung in denGrafenstand keinen Gebrauch gemacht und nur den freiherrlichenTitel angenommen und Preussisches Freiherrndiplom vom 4. Juni 1782