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2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
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17. Jahrh. auch mit Kurzwitz und Schickerwitz imOelsnischen begütertwar. Das Wappen ist nicht bekannt.

Frh. v. Ledebur , I. S. 96 u. 97.

Brand v. Aibling (Stammwappen: in Gold zwei gekreuzte, obenbrennende, mit rothen Rinden umwundene, schwarze Brände). Alt-adeliges, bayerisches Geschlecht, aus welchem Berchtold Prant schon1247 in Briefen des Klosters Seeon vorkommt und Gottfried Prant1268 Propst des Klosters Beiharting war. Die Sprossen desselbenwurden von ihren zwei gefreiten Sitzen Brandseck und Brandhausennächst Aibling in Oberbayem die Brande von Aibling genannt. Die-selben wendeten sich binde des 16. Jahrh. nach Oesterreich und ver-schwanden um diese Zeit aus Bayern.

Handschr. Notiz des Herrn Carl Frh. v. Leoprechting. — Siebmacher, I. 94: Die Prancl-ner, Bayerisch; II. 68: Brand, Bayerisch, u- V. 30: Prandt v. Prandseck, österr. Bitterstand.(Die beiden letzteren Wappen sind geviert und das Stammwappen steht im ersten derselbenim 1. und 4. und im letzten im 2. und 3. Felde. In jenem ist Feld 2 und 3 blau mit eineran den äussern Hand angeschlossenen Adlerklaue und in diesem golden mit drei [2 und 1]links "gekehrten Löwen.)

Brand v. Lindau (Schild silbern und quergetheilt: oben ein auf-wachsender, grünender Lindenbaum und unten drei schräglinke,schwarze Balken). Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welches Pec-censtein zu den ältesten Familien im ehemaligen Kurkreise zählt undwelches später nach Anhalt, Schlesien etc. gekommen ist. Beck-mann leitet die Familie aus der Schweiz her und giebt an, dass eineLinie sich nach der Stadt Lindau am Bodensee gewendet, von dieserStadt den Beinamen angenommen, in das Wappen zur Unterscheidungvon anderen Linien, das Stadtwappen von Lindau: einen Lindenbaumgesetzt, im 13. Jahrh. aber sich nach Deutschland begeben, und denStamm fortgepflanzt habe. — Urkundlich kommt zuerst Henning, gest.1399, in einem Lehnsbriefe als des Kurfürsten Rudolph III. zu Sach-sen Rath vor. Die beiden Söhne desselben, Thilo und Hans, mit demBeinamen: die Tüchtigen, erhielten 1^20 vom Kurfürsten Albrecht III.im kursächsischen Amte Beltzig Lehen und der Sohn des Ersteren,Friedrich, kaufte 1456 Schloss und RittergutWiesenbufg bei Beltzig,welches von da als das Stammhaus genannt wurde. Der gleichnamigeSohn des Letzteren, bei drei Kurfürsten zu Sachsen Rath, starb 1548und ein Sohn desselben, ebenfalls Friedrich, welcher als Rittmeisterbei Sievershausen gefochten, wurde später Amtshauptmann zu Beltzigund ist durch seinen einzigen Sohn, Benno Friedrich, gest. 1625,Assessor des kursächs. Hofgerichts zu Wittenberg, der allgemeineStammvater aller späteren Glieder der Familie geworden. Ein Ur-Ur -Enkel desselben war Adam Friedrich, welcher 1700 kursächs.Generalmajor wurde. Die gesammte Nachkommenschaft des BennoFriedrich giebt übrigens Yal. König bis zu Anfange des 18. Jahrh.möglichst genau an. — In das Anhaltsche kam die Familie durch denältesten Sohn des Benno Friedrich aus zweiter Ehe, Joachim Fried-rich, gest. 1677, Herrn auf Hohen-Ziass und Medewitz, kursächs.Kammerherr und Rath, Assessor des Hofgerichts zu Wittenberg,fürstl. anhalt.-zerbst. Geh. Rath, Hofmarschall und Landdrost derHerrschaft Jever. Yon den Söhnen des Letzteren war Johann