Druckschrift 
2 (1860) (Bozepolski - Ebergassing)
Entstehung
Seite
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von 1736 für Johann Baptist Brakenberg, oberösterreichischen Kegi-mentsadvocaten und Pfleger der Herrschaft Hertenberg, und seinebeiden Vettern, Zacharias Anton B., Pfarrer zu Sendlingen und Jo-hann Anton B., mit dem Namen: v. Brakenberg und Zennenberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 250.

Braitcnsteiu, s. Cresseri v. Braitenstein, Freiherren.

Biaittwiscii. Erhländ.-österr Adelsstand. Diplom 24. April 1630für Hans Braittwisser mit dem Namen: v. Braittwisen. Nach v. Me-ding, welcher eine Copie des Diploms vor sich hatte, war der Stammfortgesetzt worden. Das Original befand sich 1654 in der Hand desJohann Franz v. B. in Wien, wohl des Sohnes des Diplomsempfängers,und nach 1692 wurde eine von der Abschrift von 1654 genommenezweite Copie von 1659 in München gebraucht und notariell be-glaubigt.

v. Meding , I. S. 75—77. — Siebmache)', IV. 33.

Brambach. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, aus welchemzuerst Bernhard v. Prampach, gest. 1314 als Fürstbischof zu Passauvorkommt, v. Humbracht beginnt die ordentliche Stammreihe miteinem Anonymus um 1390. Von den Nachkommen desselben warEberhard v. B. 1537 kurtrierseher Kammerrath und von seinen Brü-dern wurde Manfried Amtmann zu Siegen und Wilhelm Amtmann zuWiedt. Der gleichnamige Sohn des Letzteren war Amtmann zuDietz und Hadamar und von den Enkeln desselben sind HeinrichWilhelm, Rittmeister, und Georg Ludwig bekannt. Von den Enkelndes Letzteren pflanzte Johann Philipp v. B., zu Ende des 17. Jahrb.kurmainziseher Oberstwachtmeister, den Stamm nebst Anderen fort.— Li neuerer Zeit ist die Familie als ein im Nassausehen und Trier-sclien angesessenes, altritterliches Geschlecht aufgeführt worden.

v. Humbracht, Tab. 137. — v. Hattstein, II. S. 44. — Gauhe, I. S. 226. — Fahne, II.S. 16 u. 212. — Frh. v. Ledebur , I. S. 96. — Siebmacher, III. 131. — Schannat, S. 42. —v. Meding, III. S. 75. —Suppl. zu Siebrn. W.-B. IV. 8: Freih. v. B.

Brambilla, Bitter. Erbländ.-osterr. Ritterstand. Diplom vom12. Aug. 1784 für Johann Alexander Brambilla, k. k. Leibwundarztund Director der Josephinseken medicinisch-chirurgiscken Academie,„in Rücksicht seiner so erspriessiiehen Verdienste" und unter Be-lehnung mit der Herrschaft Carbiano in der Lombardei. Derselbe,geb. 1728, gest. 1800, durch sein Werk über Phlegmone und dieAusgänge derselben und namentlich durch sein Instrumentarium chi-rurgieum, Wien, 1781, als Schriftsteller bekannt, hat für eine bessereGestaltung der Chirurgie zu seinerzeit und die Verbindung derselbenmit der Medicin möglichst gewirkt und bei dem Kaiser Joseph II. dieGründung der obengenannten Academie, welche so viel geleistet hat,angeregt. Aus seiner Ehe mit Therese Hann stammte, neben zweiTöchtern, ein Sohn, Joseph Ritter v. Brambilla, geb. 1774.

Leupold, I. S. 158 u. 159. — Megerle v. Mühlfeld, S. 102. — Kneschke, II. S. 64.

Braiuerz v. Hildenltcrg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1796 für Peter Bramerz, pens. k. k. Rittmeister, mit dem Prädicate:v. Hildenberg.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 251.