Freiin v. Ostickau; — Carl Anton: Maria Anna Freiin v. Ortigosav. Ciufentes; — Anton und Ludwig, Brüder, welche die Stifter zweierLinien wurden. Der Stifter der ersten Linie, Gr. Anton, gest. 1S25,k. k. Kämmerer und Major in d. A., war verm. mit Antonia Grf. Bel-credi, gest. 1852, und aus dieser Ehe stammt, neben einer Tochter,Grf. Caroline, geb. 1800, verm. 1836 mit Ernst Freih. Forgatschv. Forgatsch, k. k. Kämmerer und Kittmeister in d. A., ein Sohn:Gr. Moritz, geh. 1802, Besitzer der Lehengüter Schlappanitz undGirzikowitz in Mähren, k. k. Kämmerer, Geh. Rath, Generalmajorund Obersthofmeister S. K. H. des Erzherzogs Albrecht, verm. 1835mit Emma Grf. Mitrowsky v. Nemiscbl. Der Gründer der zweitenLinie, Gr. Ludwig, gest. 1827, hatte sich in zweiter Ehe mit Clemen-tine Grf. v. Szlulia und Iklad vermählt und aus dieser Ehe entspross,neben einer Tochter, Grf. Stephanie, Stiftsdame in Brünn, ein Sohn,Grf. Eugen, geb. 1813, Besitzer des Lehensgutes Traubeck in Mäh-ren, Indigena des Kgr. Ungarn, k. k. Kämmerer und Kreishauptmannzu Brünn, verm. 1838 mit Anna Grf. v. Wagensperg, geb. 1816, auswelcher Ehe zwei Söhne leben, die Grafen: Sigmund, geb. 1839, k.k. Dragonerlieutenant und Anton, geb. 1841, Zögling der k. k. Mi-litairacademie in "Wiener-Neustadt.
Sinapius, TT. S. 50. — Deutsche Grafenh. d. Gegemv. TIT. S. 40 u. 41. — Geneal,Taschcnb. d. gräfl. Häuser, 1859, S. 121 u. 122 u. Histor. Taschenb. zu demselben; S. 86.
Braidenbacli, s. Putz v. Braidenbach, Ritter.
Braidcnstcin. Altes, bayerisches Adelsgeschlecht, mit denenv. Stauff und v. Schmiechen nach Wig. Hundt eines Stammes undWappens im Schilde (s. Siebmacher I. 77: von Silber und Blau quer-getheilt, ohne Bild), doch nicht im Helme. Die v. Braidenstein warenvorzugsweise im Fürstenthume Sulzbach mit Braidenstein und König-steiu begütert, wollten aber keine Landsassen sein und hatten deshalbviel Irrung. Ueberliaupt war das Geschlecht ein mächtiges, streit-bares, auf den meisten Turnieren, und auch in Regensburg schon1102 als Domherrn aufgeschworen. Nach Absterben der Herrenv. Hilpotsstein, nahmen sie deren Wappen, einen schwarzen Adlerin Gold, anstatt des ihrigen, an und behaupteten dieses Geschlechtesund nicht derer v. Stauff, sondern freie Dynasten zu sein. Sie be-kannten sich frühzeitig zur neuen Lehre, doch starb der Letzte die-ses Hauses, Heinrich Hermann, 1666 wieder als Katholik. In altenZeiten sollen sie mit den Königen Böhmens vielfach in dienstlicherVerbindung und Erbjägermeister derselben gewesen sein. Merkwür-dig ist auch, dass die Reichsstadt Nürnberg von ihnen das Ius gladii,und zwar gegen Erlegung eines Lorenzguldens, empfangen musste.
Handschr. Notiz des Herrn Carl Frh. v. Leoprechting.
Itraisacli, Bitter. Erbländ.-österr. Ritterstand. Johann Wil-helm Ritter v. B. stand 1856 als Major im k. k. 49. Infanterie-regimente.
Handschr. Notiz.
Braitenaii, s. Zebo v. Braitenau.
Braitciiberg und Zenucuberg. Erbländ.-österr.Adelsstand. Diplom