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und Joseph Edmund. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrb. kam dieFamilie namentlich durch Theodor Freih. v. Brabeck a. d. HauseLohaus zu Ansehen. Derselbe, geb. 1735, gest. 1794, war 1776zum Abte von Corvey erwählt worden und fungirte, nachdem dasStift Corvey in ein reichsfürstliches Bisthum verwandelt worden war,als Fürst-Bischof und Abt. So viel bekannt ist, war ein Neffe des-selben der obengenannte, in den Grafenstand erhobene Freih. Fried-rich Moritz. Letzterer, Herr auf Liderode, Nienhagen, Söder etc.im Hildesheimscken, Gründer der bekannten Gemäldegalerie auf demSchlosse zu Söder, welche erst in neuester Zeit unter den Hammergekommen ist, starb 1814 und mit ihm ging der Mannsstamm aus,da er nur eine Tochter, Grf. Philippine, geb. 1796, hinterliess, welchesich 1817 mit Andreas Grafen zu Stolberg-Stolberg, k. hannov. Geh.Bathe, vermählte und mit welcher 21. Dec. 1821 der Name des Ge-schlechts erlosch.
Gauhe, I. S. 225 u. 226 nach Imhoff Notit. Proc. Imper. — N. Pr. A.-L. T. S. 295. —Frh. v. Ledebur , I. S. 95 u. IIr. S. 213. — Siebmacher , I. 187. — v. Steinen , 1. S. 1153 u.Tab. 6. — Münsterscher Stiftskalender von 1784. — v. Meding, II. S. 76. — W.-I3. d. Pr.Mon. I. 25 : Gr. v. B.
Blakender. Ostpreussisches Adelsgeschlecht, welches die GüterLengniethen im Kr. Fischhausen und Scharken im Kr. Ragnit erwarbund aus welchem der k. preuss. Hauptmann v. B. 1851 Artillerieoffi-cier vom Platze in Pillau war.
Frh. v. Ledebur, I. S. 95 u. III. S. 213.
1tCaldenhof, s. Angelini v. Brabienhof und Massonen-dorff, S. 83.
Brachfeld, s. Wanezura v. Rzehnitz, Ritter v. Brachfeld,Freiherren.
Brachfeld, s. Zebo v. Brachfeld, Ritter.
Brackel, Brachel, Freiherren (Schild getheilt: oben in Gold einblauer Turnierkragen mit drei Lätzen und unten Gold, ohne Bild).Im Kgr. Preussen anerkannter Freiherrnstand. Anerkennungsdiplomvom 18. Nov. 1845 für Franz Ferdinand Freih. v. Brackel. Altes,jülichsches Adelsgeschlecht aus dem Stammhause Brac.keln hei Jülich.Edmund v. Brackein, Ritter, kommt 1218 und Theodor v. Brackein,Ritter, von 1255—1264 in Cleveschen, Sachsenburger und CölnerUrkunden oft vor. Da die Familie mit dem Geschleckte v. Darf, bisauf die Farben, ein Wappen führt, so scheint sie mit demselben einesUrsprungs zu sein. — Zu Anfange des 18. Jahrh. schied sich dasGeschlecht durch die beiden Söhne des Philipp v. B. aus der Ehemit Isabella Crümmel v. Eynatten, Franz Wilhelm und Johann Lam-bert, in zwei Linien: Franz Wilhelm, welcher 1736 wegen Tetz auf-schwor, stiftete die Linie zu Tetz, und Johann Lambert, verm. mitMaria Catharina v. der Protzen, Erbin zu Breidmar, die Linie zuBreidmar, später zu Welda. — Stammreihen der Familie, die, ausserden Häusern Tetz und Breidmar, auch in den Häusern zu Hebscheid,Angelsdorf und Ober-Emt vorkam, hat neben anderen genealogischenNachweisen Fahne (a. a. 0.) gegeben. — In die Adelsmatrikel derpreuss. Rheinprovinz wurde das Geschlecht, laut Eingabe d. d. Hat-