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1 (1859) (Aa - Boyve)
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v. B., k. sächs. Hauptmann, trat 1852 aus dem activen Dienste. InOesterreich blüht das Geschlecht mit dem freiherrlichen Character inmehreren Sprossen, welche in der k. k. Armee stehen. In neuester Zeitwar Friedrich Freih. v. 13. k. k. Oberst; Carl Freih. v. B. k. k. Oberstund Flügeladjutant Sr. Maj. d. K. und K.; Ernst Freih. v. B. k. k.Oberstlieutenant der Cavallerie; Theodor Freih. v. B. k. k. Majorund Emerich Freih. v. B. k. k. llittmeister.

(rauhe, I. S. 225. Dresdner Kalender Gebr. f. d. R6sid., 1847, S. 152. Frh.v. Le-debur , I. S- 94.. Siebmacher, V. 100. Saloer , S. 224.

Boy, « Iii Boy (Bois) de la Tournelle, Freiherren (Schild geviert: 1und 4 in Silber ein grüner Palmbaum und 2 und 3 in Gold ein aus-wärts gekehrter, doppelt geschweifter Löwe von natürlicher Farbe).Altes, französisches Adelsgeschlecht, welches früher Du Bos, späteraber Du Boy de la Tournelle, wohl auch Du Bois de la T. genanntwurde und mit den S. 540 und 541 aufgeführten Familien Bois nichtzu verwechseln ist. Dasselbe stammte aus (Jen französischen Nieder-landen und der Grafschaft Artois, wo es den Namen: FreiherrenDesfeigny de la Tournelle führte. Nähere Nachrichten hat Carpan-tier, Ilistoire genealogique de Pays bas etc., gegeben. Wilhelmdu B., Freih. Desfeigny de la Tournelle stand in der k. franz. Armeeund blieb um 1675. Durch den jüngsten Sohn desselben, Jean Phi-lipp , kam die Familie in die k. k. Erblande. Derselbe starb 1746als k. k. Kämmerer, Generalfeldmarschalllieutenant und Commandantder Festung Leopoldstadt, und hinterliess aus der Ehe mit MariaAntonie Freiin Bawyer v. Frankenberg vier Söhne, Jacob, Anton,Christian und Stephan und zwei Töchter, Sophie und Theresia. Dieersten drei der genannten Sölme fielen in k. k. Kriegsdiensten, derJüngste aber, Stephan, der Letzte des Stammes, k. Kämmerer, früherin k. k. Kriegsdiensten, später Kreishauptmann des budweiser Krei-ses, lebte noch 1774. Von den Töchtern war die älteste, Sophie, mitdem Grafen v. Michna, Freih. v. Waitzenau, die jüngere aber, The-resia, mit Emerich Grafen Sztaray ab Nagy Myhal vermählt.

Frh. v. Krohne, I. S. 101 u. 102.

Boya. Ein in Schlesien vorgekommenes Adelsgeschlecht, wel-ches Wabnitz im Oelsischen 1641 besass und in dessen Hand noch1742 Bankau im Briegscken war.

Frh. v. Ledebur, I. S. 94.

Boyecueburg, s. Boitzenburg, Boitzenberg, S. 542.

Boye, Freiherren (in Blau drei [2-und 1] goldene, ovale Wecken).Schwedischer Freiherrnstand. Diplom vom.Oct. 1771 für siebenBrüder und Vettern v. B. Dieselben stammten aus einer Familie,welche im 15. Jahrk. aus Böhmen nach Finnland und Schweden ge-kommen sein soll. Von den Sprossen des Geschlechts standen meh-rere in der k. schwedischen Armee. Zu diesen gehörten namentlichzwei Freih. v. 13., welche 1814 Generalmajore waren. Der einelebte später (1839) in Stralsund, der andere, Gustav Freih. v. B.,trat in k. preuss. Dienste und starb 1831 als Generalmajor a. D.Ein Lieutenant v. B. stand noch 1850 im k. preuss. 32. Infanterie-