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1810 für Johann Bouvard, k. k. Rath, Niederlagsverwandten undWechselgerichtsbeisitzer, mit dem Prädicate: v. Chatelet.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 250.
Bouverot, Grafen. Französisches Grafengeschlecht, aus welchemein Sprosse zu Anfange des 19. Jahrh. in k. preuss. Kriegsdienstetrat und bis zum Major stieg. Später wurde derselbe im Forstfacheangestellt und war 1839 k. preuss. Regierungs- und Forstrath zuFrankfurt a. d. 0.
N. Pr. A.-L. V. S. 64. — Frh. v. Ledebur, I. S. 94.
Itouweiis van der (Soven, Freiherren. Geldernsches Adelsgeschlecht,in welches Johann Renatus B. v. d. B., Herr auf Neerysche, Vennay,Helden und Macken, 1691 den Freiherrnstand brachte. Derselbewar ein Sohn des Albert B. v. d. B., k. spanischen Raths- und Ge-neraleinnehmers in Geldern, und ein Enkel des Johann B. v. d. B.,k. spanischen Raths und Präsidenten der geldernschen Rechuungs-kammer.
Gauhe , I. S. 224 u. 225 nach Bntkens, L'erect. üe tout. les terr. et'familles du Brabant.
Bönninghausen, B. v. Wullincrode, Freiherren. Altes, rheinlän-disches Adelsgeschlecht, welches früher den Namen Wallmerodeführte und auf dem Westerwalde reich begütert war, in dem es dengrösseren Theil des jetzigen Bezirkamts Wallmerod im HerzogthumeNassau nebst dem Flecken Molsberg besass. Dietrich v. Wallmerodezu Molsberg kommt schon in der ersten Hälfte des 13. Jahrh. undHeinrich um 1320 urkundlich vor. Letzterer liess sich 1323 inHessen nieder, kaufte das freiadelige Hofgut Bouwinghausen imjetzigen'Oberamte Homburg und nahm von demselben Namen undWappen an. Von dieser Zeit an führten die sämmtlichen Zweige desGeschlechts neben dem ursprünglichen Familiennamen auch denNamen Bouwinghausen. Die ordentliche Stammreihe der Familiebeginnt um 1400 mit Conrad I. v. Bouwinghausen, gen. Wallmerode,verm. mit Anna v. Schönstein. Durch zwei Söhne desselben, Con-rad II. und Johann, entstanden zwei Linien, von welchen die jüngereschon mit ihrem Stifter erlosch, die ältere hingegen setzte der Sohndes Conrad II., Hermann Conrad, geb. 1535, gest. 1588 fort. Vonden vier Söhnen des Letzteren wurde besonders Benjamin bekannt.Derselbe, geb. 1568, gest. 1638 diente früher im französischen Heereund erhielt vom Könige Heinrich IV. von Frankreich den Ritter-schlag, trat aber später in die Dienste des Herzogs Friedrich I. vonWürttemberg, in welchen er bis zum Geh. Rath und Obersten stieg.Er genoss das Vertrauen des Herzogs in so hohem Grade, dass erStatthalter in dem damals neuerworbenen Herzogthume Alen§on ge-worden war, welche Würde er, bis dasselbe 1612 wieder verkauftwurde, bekleidete. Für die auf dieser Ehrenstelle dem Hause Würt-temberg geleisteten Dienste belehnte ihn Herzog Eberhard III. 1636mit der Hälfte des im Canton Neckar-Schwarzwald immatrikulirt ge-wesenen Rittergutes Altburg und Weltenschwan, wozu er später dieandere Hälfte mit Zavelstein kaufte, worauf er der schwäbischenfreien Ritterschaft des genannten Cantons einverleibt wurde. — Von