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1 (1859) (Aa - Boyve)
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1423 der Familie zu. Später theilte das Geschlecht nach Lucae sichin die vier Häuser Friedeberg und Peterwitz im Schweidnitzisclieu,Prauss im Liegnitzischen und Stampen im Oelsischen. Am längstenblühte nach Allem die Linie zu Prauss: Wenzel v. B. auf Prauss war1587 Plofrichter im briegschen Fürstenthume und Georg aus der-selben Linie kommt noch 1668 als Landesältester des genanntenFürstenthums vor. Gauhe nimmt nach Sinapius an, dass der Stammnoch in der ersten Hälfte des 18. Jahrb. fortgeblüht habe, nachFreih.v. Ledebur aber ist derselbe 1696 erloschen.

Lucae, Schles. Chron. S. 1789. Sinapius , I. S. 284288 u. II. S. 539541. Gauhe,I. S. 210 u. 211. Frh. v. Ledebur , I. S. 90 u. IIT. S. 211. Siebmacher, I. 53. Spener.Theor. Insign. S. 189. v. Meding , III. S. 70 u. 71.

ßorseri v. Kanilfelil. Reichsadelsstand. Bestätigungsdiplom des-selben von 1767 für die Gebrüder Peter, Franz und Johänn BaptistBorseri aus Trient, mit dem Prädicate: v. Kanilfeld. Johann Bap-tist Borseri (Borsieri, Burserius) v. Kanilfeld, geb. 1724, gest. 1786,studirte Medicin, wurde später Professor zu Ferrara und Pavia, undgehörte mit Maximilian Stoll unter die besten Pyretologen des 18. Jahrh.Von seinem Meisterwerke: Institutionum Medicinae practicae Volum.Quatuor, Mailand, 178184, hat den vierten Band sein Sohn, UbaldVigil B. v. K., herausgegeben.

Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 248. - Suppl. zu Siobm. W.-B. IX. 10.

ßorsken, ßorski, Koss-ßorski (in Blau, oder in Grün, zwei silberne,gerade oder schräg über einander springende Windhunde). Eine vonMicrael als Geschlecht der Freien aufgeführte pomme^sche Adels-familie, welche, wie die nachstehenden vier Familien v. Borski, vomFreih. v. Ledebur als cassubisches erloschenes Geschlecht angegebenwird.

Micrael, S. 469. Frh. r. Ledebur, III. S. 211. Siebmacher, III. 165. Nr. 5.v. Meding, III. S. 71. Pornm. W. B. V. S. 140 (die Abbildung Tab. 66 weicht von der Be-schreibung ganz ab).

ßorski (Schild schräglinks getheilt: oben, links, in Roth ein auf-wachsender, goldener Löwe und unten, rechts, grün, ohne Bild).Erloschenes, pommersches Adelsgeschlecht, welches in der zweitenHälfte des 16. und in der ersten des 17. Jahrh. Paraschin und diewüste Feldmark Porentz im jetzigen Kr. Lauenburg-Bütow besass.

Frh. v. Ledebur, III. S. 211.

ßorski, ßorsky (in Blau über einem die Hörner nach oben keh-renden Monde eine silberne, heraldische Lilie). Erloschenes, pom-mersches Adelsgeschlecht, welches von Micrael ebenfalls als ein Ge-schlecht der Freien erwähnt wird.

Micrael , S. 469. Siebmacher, III. 165 Nr. 4. (giebt eine Gartenlilie). v. Meding,III. S. 71 u. 72. Pomm. W.-B. V. S. 140 (Beschreibung nach Siebmacher, doch mit ab-weichender Abbildung).

ßorski (in Blau ein goldener Löwenkopf). Erloschenes, pom-mersches Adelsgeschlecht, welches mit Zechlin 1575 und 1658 undmit Barkenzin, beide im jetzigen Kr. Stolp, 1601 belehnt war.

Frh. V. Ledebur, III. S. 212.

Itorski (in Roth ein abgeschnittener, nackter Menschenfuss, wel-cher schrägrechts nach unten hin von einem goldenen Pfeile durch-