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Normans. Preussisches Adelsgeschlecht, nur dem Wappen nach: inGold ein schrägrechter blauer Balken mit drei goldenen Sternen, bekannt.
Frh. v. Ledebur, I. S. 88'. — W.-B. d. Pr. Mon. II. 87.
Born, auch Freiherren (altes Geschlechtswappen: im Schilde einSpringbrunnen, welcher ein Becken mit einem hohen, unten rundenFusse hat. Wappen nach dem Diplome von 1768: Schild der Längenach getheilt: rechts in Silber ein blauer Sparren, über demselbeneine rothe Lilie und unter demselben ein "Strauss mit drei Kosen undlinks in Gold ein auf grünem Rasen stehender rother Springbrunnen.Bei Erhebung in den Freiherrnstand soll das Stammwappen, dochwohl nicht wesentlich, vermehrt worden, der Springbrunnen aber un-verändert geblieben sein). Reichsfreiherren- und neubestätigterReichsadelsstand. Reichsfreiherrndiplom von 1689 für Friedrichv. Born und Adelsbestätigungsdiplom vom 24. März 1768 für JacobHeinrich Born, Canzler der Stift Meissenscheii Landesregierung zuWürzen. — Ein ursprünglich aus den Niederlanden stammendes Ge-schlecht, welches im 13. Jahrb. in denselben und im 14. und 15. inVorpommern blühte, von wo sich Vitus, k. schwedischer Oberst, nachSachsen begab, wegen Mangel an Glücksgütern aber selbst, so wiegeraume Zeit auch seine Nachkommenschaft, sich des Adels nichtbediente. Die Nachkommen standen theils in österr. Kriegsdiensten,theils bekleideten dieselben ansehnliche kursächg. und markgräfi.brandenb.-culmbachsche Civilstellen. Beide Linien des Geschlechts,die sich gebildet hatten, sind erloschen. Die freiherrliche ging imMannsstamme in der Mitte des 18. Jahrb. mit dem Freih. GzislausFriedrich und die adelige mit dem Sohne des obengenannten JacobHeinrich v. Born, Jacob Heinrich (II.) v. B., kursächs. Ilof- und Ju-stitienrath zu Dresden, 20. März 1782 aus. Die Tochter desErsterenund Schwester des Letzteren, Susanna Christiane Henriette v. B.,war die zweite Gemahlin des Gottlob Gr. v. Beust, und besass nachdem Tode desselben das Gut Ponitz. Von ihr stammen im erstenund zweiten Gliede die jetzigen Grafen v. Beust ab.
v. Meding, II. S. 68—70. — Suppl. zu Siebra. W.-B. IX. 9. — W.-B. d. Sachs. Staa-ten, V. 80.
Born, Edle von, Ritter und Freiheren (Schild geviert: 1 und 4 inBlau drei neben einander stehende goldene Kometsterne mit von ihnenausgehenden hinabstehenden Strahlen und 2 und 3 in Roth ein ein-wärtsgekehrter, weisser Schwan. Das freiherrliche Wappen hat nurnoch einen dritten Helm). Reichsritter- und erbländ.-österr. Freiherrn-stand. Freiherrndiplom vom 28. Nov. 1767 für Joseph Edlen v.Born,k. k. Hauptmann, später Oberstwachtmeister und Divisionscomman-dauten in der Militairacademie zu Wienerisch-Neustadt, und Reichs-ritterstandsdiplom von 1774 für die Brüder desselben, Ignaz, k. k.Ilofrath und Franz Xaver, niederösterr. Landrechtsbeisitzer. Die-selben stammten aus einer sächsischen Adelsfamilie, welche sich inKursachsen und den brandenburgischen Landen ausgehreitet hatte,und aus welcher Ludwig v. Born in die k. k. Staaten gekommen war.Letzterer, k. k. Stuckhauptmann zu Carlsburg in Siebenbürgen, war