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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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und wurde 1740 der Reichsritterschaft des Cantons Rhön-Wernaeinverleibt. In die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern war Maria SeverinFreili. v. Borie, geb. 1758, vormaliger fürstl. fuldaischer Geh. Rathund Oberamtmann, Herr auf Neuhaus und Schönbach, eingetragen.

v. Lang, Nactitr. S. 35. — v. Hellbach, I. S. 1G7 u. 16S. — Tyrojf , I. 166 u. Siebenkees,I. S. 271 u. 272. — Sappl, zu Siebm. W.-B. I. 28. — W.-B. d. Kgr. Bayern, II. 70 u.v. Wölckern, 2. Abtheil. S. 142 u. 143. — W.-B. d. Oesterr. Mon. IX. 72. — v. Hefner, II.24 u. S. 28/— Kneschke, III. S. 49—51.

Boriii, Boren v. Gotha. Altes, böhmisches Adelsgeschlecht, wel-ches Baibin von Georg B. herleitet, der zu Ausgange des 13. Jahrb.lebte und mit Catharina v. Rantzau aus Dithmarsen vermählt war.Derselbe war ein Aeltervater des Wenceslaus B., k. böhmischenRaths. Ein Urenkel des Letzteren, Johann, Herr auf Microwitz,starb 1540 als kaiserl. Procurator und königl. böhm. Rath und einEnkel desselben, Ferdinand, Herr auf Maloiiitz, setzte den Stammfort, über welchen weitere Nachrichten nicht aufzufinden sind.

(rauhe, I. S. 207.

Bork (Schild geviert: 1 und 4 in Silber auf grünem Boden einnach der rechten Seite laufender Bär und 2 und 3 in Blau drei [2 u. 1]goldene Sterne). Ein zu dem Adel in Meklenburg und in Neu-Vor-pommern gehörendes Adelsgeschlecht, welches in Meklenburg (1837)mit Möllenbeck begütert ist.

Frh. v. Ledebur, I. S. 88. — Meklenb. W.-B. Tab. 8. Nr. 26 u. S. 18.

Bork (in Blau zwei übereinander laufende, rothe Wölfe).Preussischer Adelsstand. Diplom vom 20. Sept. 1794 für den k.preuss. Amtsrath Bork.

N. Pr. A.-L. III.S.4. — Frh. v.Ledebur, I. S. 86 u. III. S. 211. — W.-B. d. fr. Mon. II. 86.

Borkicwicz. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1802 für dieGebrüder Michael, Joseph und Franz Borkiewicz.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.'-Bd. S. 248.

Borkowski (in Roth ein silberner Widder mit goldenen Hörnern).Polnisches, zum Stamme Junosza gehörendes Adelsgeschlecht, wel-ches in Westpreussen 1820 mit Lyniee und in der Provinz Posen1850 mit Turkow begütert war.

Frh. v. Ledebur, I. S. 88.

Borkowski, Duniu-Borkowski, Grafen (in Roth ein silberner Schwanmit aufgeschwungenen Flügeln und goldenen Füssen und Schnabel).Erbländ-österr. Grafenstand. K. österr. Bestätigungsdiplom von 1818für die Grafen Leonard Vincenz und Franz v. Dunin-Borkowski, sowie für Titus Grafen v. D.-B. — Das erwähnte Bestätigungsdiplomdes Grafenstandes kam in ein altes, schlesisch-polnisches, zumStamme Labendz zählendes Adelsgeschlecht, als dessen StammvaterPeter Dunin, Landeshauptmann von Schlesien, Starost von Breslau,Kolisz und Kruszwica genannt wird, welchen König Boleslav III.1124 in den Grafenstand als Herrn der Herrschaft Skrzynno erhob.Derselbe, welcher aus Dänemark nach Schlesien gekommen und soreich gewesen sein soll, dass er 77 Kirchen und mehrere Klöster inPolen und Schlesien erbaute, hinterliess aus der Ehe mit Maria, Erb-tochter des russischen Fürsten Wladimir, eines Verwandten desKönigs Boleslav III. und des Herzogs Bolko in Schlesien, zahlreiche