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debur, T. S. 65. u. III. S. 201. — Siebmacher, III. 162. — v. Meiling, II.'S. 54 u. 55. —Pomm. W.-B. I. S. 84. u. 85 u. Tab. 32, so wie Urkundensiegel von 1499, Tab. 35. —Kneschke, I. S. 42.
Itil(|iicr, Bilgucr. Reichsadelsstand. Diplom von 1791 für Jo-hann Ulrich Bilquer, k. preuss. Generalchirurgus. Derselbe, gest.1796, gehörte zu den in der Geschichte der Chirurgie fortlebenden,durch den siebenjährigen Krieg gebildeten und erfahrungsreichenpreussischen Militairärzten und ist der Verfasser der meisterhaftenSchrift: „de membrorum amputatione rarissime administranda, aut.quasi abroganda," Hai. 1761. Der Stamm ist fortgesetzt wordenund blüht in Meklenburg-Schwerin. Zu demselben zählt der grossh.meklenburg.-schwer. Major v-. Bilquer.
Handschr. Notiz. — Frh. v. Ledebur, III. S. 201. — v. Hefner, Meklenburg. Adel.
Bilstein, s. Bielstein, S. 421.
Itilstcin. Reicbsadel. Diplom von 1728 für C. M. Bilstein,fürstl. thurn- und taxisscben Rath und für den Sohn seines Bruders.
Handschr. Notiz.
Binag», Ritter. Reichsritterstand. Diplom vom 15. Jan. 1642für Anton Binago.
v. Hellbach, I. S. 143. — Sappl, zu Siebm. W.-B. VIII. 9.
Kinbach, Birnbach, Rimbach (im Schilde ein Querbalken). Einmit dem fränkischen und rheiuländischen Geschlechte Fuchs v. Bim-bach nicht zu verwechselndes Adelsgeschlecht, welches zum fuldai-schen Lehnshofe gehörte und schon 1278 vorkommt.
Schannat, S. 42. — v. Hatlstein, Specialregister, S. 16. — v. Meding, II. S. 55.
Uinilauf, Riudoff. Altes, zuerst im Anhaltschen nachzuweisen-des Adelsgeschlecht, welches im Anfange des 17. Jahrb. in derMark und bald nachher in Sachsen begütert wurde. Nach Beck-mann wurden Burchard Thomas und Glories, Söhne des Georgv. Bindauf, 1503 mit einem freien Sattelhofe und sechs IlufenLandes zu Klein-Wülcknitz im Anhaltschen beliehen. Niemeck imjetzigen Kr. Zauehe-Belzig der Provinz Brandenburg war 1600 undllermsdorf, sonst Hermannsdorf, bei Dresden 1616 in der Familie,doch besass dieselbe letzteres Gut nicht mehr, als Knauth schrieb.In der ersten Hälfte des 18. Jahrb. sass dieselbe noch zu Niemeckund Rietzschern im damaligen sächsiehen Kurkreise und 1761 blühteder Stamm noch zu Sitten bei Lcisnig. Nach dieser Zeit magderselbe bald ausgegangen sein. Die sächsische Linie stammteübrigens von dem obengenannten Burchard Thomas v. B. Von denNachkommen desselben starb Georg (I.) v. B. als kursächs. Stall-meister und von dem Sohne des Letzteren, Simon, Herrn auf Klein-Wülcknitz, entspross ein gleichnamiger Sohn, welcher kursächs.Truclisess wurde. Georgs Bruder hatte zwei Söhne, von welchenGeorg (II.) als kursächs. General 1631 bei Lützen fiel, JohannRudolph aber 1626 kursächs. Generalmajor war. Ein andererGeorg (HL), 'ebenfalls ein Nachkomme Burcbards, kommt zu An-fange des 17. Jakrh. als kursächs. Ober-Forstmeister vor. DasselbeAmt verwaltete später Christoph Adolph, dessen Sohn, Hans Ru-dolph, 1701 als kursächs. Grenadierhauptmann mit Hinterlassung