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Biclinski, auch Grafen (in Roth ein goldener Halbmond, zwi-schen dessen nach oben gerichteten Hörnern ein kleines, goldenesKreuz schwebt). Altes, polnisches, zum Stamme Szeliga zählendes,von der gleichnamigen, im vorigen Artikel besprochenen Familieganz verschiedenes Adelsgeschlecht, dessen Stammgut Bieliny heiRawa liegt und in Polen auch die grosse Herrschaft Grodziec, sowie im Grossherz. Polen viele Güter an sich brachte. Alexanderv. B. wurde-1734 Castellan von Lenda und der Enkel desselben,Peter, erhielt als Senatorwoywode des Ivgr. Polen 1825 den rus-sischen Grafenstand. Der Senator Johann Graf v. B., welcher nureine Tochter hat, ist der Letzte seines Stammes.
Frh. v. Ledebur, I. S. 64 u. III. S. 200.
fiiclitzer v. Bielilz, Bilitzcr v. Bilitz. Schlesischcs Adclsgeschlecht,welches Jacobsdorf und Langenwaldau im Liegnitzischen besass undmit Joachim Friedrich B. v. B., k. k. Capitainlieutenant, 7. Sept.1645, erloschen ist,
Frh. v. Ledebur , I. S. 65.
Bielkc, Bielcke, Freiherr» »ml Grafen. Schwedischer Freiherrn-und Grafensta-nd. Freiherrendiplome vom 10. Jul. 1569 für Hogen-scöld B. mit dem Prädicate: v. Leckio und vom 12. Aug. 1608 fürSuanto Bielcke, k. sclrwed. Reichsrath und Reichscanzier, undGrafendiplom vom 10. Dec. 1687 für Nicolaus B., Baron v. Saalstadt,- k. schwed. Oberhofmarschall und Generalgouverneur von Pommern.Altes, schwedisches Adelsgeschlecht, dessen Stammreihe von Ke-tillus, Ritter, um 1300, hergeführt wird. Dasselbe breitete sichspäter auch in Norwegen und Dänemark weit aus und blühte auchin der ersten Hälfte des 18. Jahrh., in welcher es vor 1724 nochin Pommern im Kr. Uckermünde begütert war, in Kursachsen.Zahlreiche Sprossen der Familie sind in Schweden und Dänemarkzu hohen Ehrenstellen in Staats- und Kriegsdiensten gelangt. InSachsen kommt noch 1728 der k. poln. und kursächs. Oberst Freih.v. Bielcke vor.
Gauhe, IT. S. 1373—1378, nach Messen., Pufendorf, llittersh., Wagner u. Hübner. —Frh. v. Ledebur , I. S. 67 u. III. S. 200.
Bielrieil. Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, welches vom11. bis 13. Jahrh. vorkommt und das Küchenmeisteramt der Grafenzu Hohenlohe besass.
Handschr. Notiz.
Bielski (in Roth ein silberner Schwan mit gehobenen Flügelnund mit goldenem Schnabel und Füssen). Polnisches Adelsgeschlecht,welches zum Stamme Labendz zählt, 1728 in Westpreussen imKr. Conitz angesessen war und in diesem Jahrhunderte im Gross-herz. Posen ansehnliche Besitzungen erwarb.
Frh. v. Ledebur, III. S. 200 u. 201.
Bielski v. Bely (im Schilde ein Jägerhorn und ein Fisch).Polnisches, von Paprocius unter dem mährischen Adel aufgezähltesAdelsgeschlecht.
Paprocius, Specul. Moraviae, fol. 277. — N. Pr. A.-L. I. S. 237 u. 238.