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verm. mit Ludwig jun. v. Hutten, 1516 der Name des Geschlechtsausging.
Biedermann , Geschl.-Reg. d. Orts Stcigerwald, Tab. 191.
Biberscc. Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, dessen gleich-namige Stammburg im jetzigen württemb. Oberamte Ravensburgbei Blitzenreuthe lag. Dasselbe kommt urkundlich schon 1299vor, verkaufte aber 1396 seine gesammten Besitzungen an dasKloster Weingarten und ist wahrscheinlich bald darauf erloschen.
Handsehr. Notiz.
Bibersheim, s. Zambelli v. Bibersheim.
Bibersteiii-Trembinski, Grafen. Galizischer Grafenstand. Diplomvon 1783 für die Gebrüder Adam und Franz v. Biberstein-Trem-binsky.
Megerle v. Mühlfeld, S. 12.
Biberstein, Freiherren (Stammwappen: in Gold die fünfendigeStange eines Hirschgeweihes. Vermehrtes Wappen: Schild geviert:1 in Gold ein springender Hirsch; 2 Stammwappen; 3 in Golddrei übereinander gelegte, schwarze Senseneisen und 4 in Rothein silberner Bock). Altes, böhmisches, lausitzisches und schle-sisches Freiherrngeschlecht, welches ursprünglich aus der Schweizund zwar aus dem Stammschlosse Biberstein bei Arau stammteund in der Schweiz den gräflichen Titel führte. Nachdem dasStammschloss an die Grafen v. Habsburg verkauft worden war,wendete sich Bolco oder Boleslaus Graf v. Biberstein nach Deutsch-land und kaufte in Böhmen die Herrschaft Friedland. Die Nach-kommenschaft desselben führte den freiherrlichen Titel, erwarbgrosse Besitzungen, namentlich in beiden Lausitzen und breitetesich weit, in den Linien zu Beeskow, Forst (Forsta, Förste) So-rau etc. aus. Endlich nahm mehr und mehr der gliederreicheStamm des Hauses, welches mehr Herrschaften erworben hatte,als manches Fürstenhaus besass, ab, und mit dem Freih. Ferdi-nand II., Herrn zu Forst, ging, 16. Oct. 1667, der Mannsstamm,mit der Schwester desselben aber, Elisabeth Freiin v. B., Pröpstinzu Quedlinburg, ersten Gemahlin des Johann Albrecht Grafen v. Ro-now, 1683 der Name des Geschlechts aus, welchen mit dem Wap-pen, lt. Diploms vom 6. Sept. 1670, der genannte Johann AlbrechtGraf v. Ronow mit seinem Namen und Wappen verband. DieNachkommenschaft des Letzteren blüht noch als Haus Ronow-Biberstein im Kgr. Sachsen etc., s. den betreffenden Artikel.
Sinqpius , I. S. 259—262 u. IT. S. 306 u. 307. — Gauhe , I. S. 140 u. 141. — Ersah u.Gruber, X. S. 44 u. 45. — Schiffner, im Allgem. An/., d. D., 1822. S. 381—387. — N. Fr.A.-L. 1. S. 233 u. 234. — Frh. v. Ledebur, I. S. 6t u. 62. — Siebrnacher, I. 56 u. 11. 32. —Spener, Theor. Insign. p. 251. — v. Meding, III. S. 50—52.
Biberstein (in Gold ein grüner, befruchteter Eichenzweig).Adelsstand des Königr. Württemberg. Diplom vom 1. Jan. 1806für Peter Biberstein, k. württemb. Stabscapitain. Derselbe, geb.1778 zu Memmingen, gest. 1825 als Oberst a. D., war mit Hen-riette Christiane Gaurn, gest. 1825, vermählt, und hinterliess nebenzwei Töchtern, drei Söhne: Carl, geb. 1808, in k. württemb.