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Ferdinand B. v. H. stand (1856) als Hauptmann im 45. k. k. In-fanterieregimente.
Handschr. Notiz.
Bereit. Alte Burgmänner auf der Burg Lauenau im Fürsten-thume Kalenberg.
Handschr. Notiz.
Bereiihiiusen. Erloschenes, pommerschcs Adelsgeschlecht, wel-ches schon um 1395 vorkommt. Das gleichnamige Stammschlosslag im Amte Bublitz, Reg.-Bez. Cöslin, nahe bei dem heutigenVorwerke Schlosskämpen.
Brüggemann, I. 9. Hptst. — Wutstrack, Gesch. von Pommern, S. 607. — N. Pr. A.-L. I.S. 228.
Bevensen. Altes, erloschenes, lüneburgisches Adelsgeschlecht,dessen Stammhaus der gleichnamige, drei Meilen von Lüneburg imAmte Medingen liegende Flecken war und dessen Wappen nochin archivalischen Siegeln vom Jahre 1476 im Kloster St. Michaeliszn Lüneburg und an einem Epitaphium in dortiger Klosterkirchevorkommt.
Siebmacher, I. 168: v. Bebesen, Sächsisch. — v. Meeting, III. S. 48 u. 49.
Beverförde, auch Freiherren. Altes, westphälisekes Adelsgc-schlecht, welches namentlich im Stifte Münster und in der Graf-schaft Mark Güter erwarb und von Einigen auch zum Adel Burgundsgerechnet wird. Das Geschlecht schied sich durch Bernd v. B.und Gert v. B, in zwei Hauptlinien, in die Beverförde-Mensing(im Kr. Aahaus) und in die Beverfürde-Werries (im Kr. Beckumund Hamm). Letztere bestand am längsten, erlosch aber mit demk. preuss. Staatsminister Freih. v. Beverförde, dessen Adoptivsohnund Erbe, Friedrich Clemens Freih. v. Elverfeld, mit kaiserlichemConsense vom 10. Mai 1789 mit seinem Namen und Wappen denNamen und das Wappen der v. Beverförde verband, und die frei-herrliche Familie v. Elverfeld, genannt Beverförde-Werries (Elver-feld-Beverförde) stiftete, s. den betreffenden Artikel.
Gauhe, I. S. 134 in der Note zu. Bevern. — v. Steinen, III. S. 910 fg. u. das Wappen II.30. Nr. 2. — N. Pr. A.-L. I. S. 228. — Frh. v. Ledebur, I. S. 60 u. III. S. 198. — Sieb-macher, I. 189; v. B., Westphiilisch u. V. Zusatz, 39. Nr. 1., v. Bevervörde, Burgundisch.—v. Meding, I. S. 46. — Suppl. zu Siebm. W.-B. VII. 14.
Bevern, Beveren, Freiherren (Stammwappen: in Gold zwei wellen-weise gezogene, rotke Flüsse, oder nach einem Siegel von 1372Schild viermal gezackt, oder spitz gezogen getheilt). Reicksfrei-herrnstand. Diplom vom 21. Aug. 1679 für Johann Gottfriedv. Beveren. Derselbe stammte aus einem alten AdelsgeschlechteWestplialens und der ehemaligen Grafschaft Dassel (FürstenthumGöttingen), aus welchem Letzner den Ahasverus, Ritter, anführt.Als Stammhaus wird neuerlich Bevern im Kr. Warendorf (Reg.-Bcz.Münster) genannt, welches der Familie schon 1134 zustand undzu welchem später andere Güter, meist im Münsterlande, kamen.Gauhe und Andere halten nach Letzner und Tromsdorf das braun-schweigische Schloss Bevern im Kreisgericht Holzminden, nachwelchem sich die alte, 1735 zur Regierung gekommene, und die
Kneschke, Deutsch. Adels-Lex. I. 26