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1 (1859) (Aa - Boyve)
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bene Betlimannsche Stammwappen. Der Helm trägt, statt desgeschlossenen schwarzen Fluges einen offenen Flug, zwischen wel-chem ein gegitterter Schild mit Schildeshaupte schwebt). Preussi-scher Adelsstand. Diplom vom 15. Oct. 1840 für D. MoritzAugust Bethmann-Hollweg, Herrn auf Friedrichsrode, Pfersdorf undWillrode in der Grafschaft Mansfeld, Professor der Rechte an derUniversität Bonn etc. Derselbe, geb. 1795, stammt von mütter-licher Seite aus der Familie Bethmann in Frankfurt a. M. undvon väterlicher Seite von Johann Jacob Ilollweg (Hohveg), gest.1808, welcher sich 1780 mit Susanna Elisabeth Bethmann, gest.1831, einer Tochter dös kaiserl. Raths Johann Philipp Bethmannund Schwester des k. russ. Staatsrathes und Generalconsuls SimonMoritz v. Bethmann vermählte, Associe des Frankfurter Bank-hauses: Gebrüder Bethmann wurde und seinem Namen, unter An-nahme des Bethmannschen Stammwappens, den Namen Bethmannvorsetzte. Nach Studien auf den Universitäten Göttingen undBerlin wurde D. Moritz August B.-H. 1820 a. o., und 1823 o. Prof.der Rechte an der Universität Berlin und war 1827—1828 Rectorder Universität. 1829 ging er als Professor nach Bonn und bliebin dieser Stellung bis 1842, legte dann die Professur nieder undübernahm als Geh. Ober-Regier.-Rath das Curatorium der Univer-sität Bonn. 1845 wurde derselbe Mitglied des Staatsrathes desKgr. Preussen, 1846 Mitglied der evangelischen Generalsynode,sass 1849 in der ersten und 1852 in der zweiten preuss. Kammer,ging dann in das ihm liebe Rheinland zurück und wurde 6. Nov.1858 als Minister der geistlichen, Unterrichts- und Medicinal-angelegenheiten in das k. preuss. Staatsministerium berufen. EinSohn desselben ist jetzt Mitglied des Abgeordnetenhauses im Königr.Preussen und eine Tochter, Anna, geb. 1827, hat sich 1846 mitAlbert Grafen v. Pourtalcs, Herrn auf Topola im Grossherz. Posen,k. preuss. Kammerh., w. Legationsrath und jetzt k. preuss. Gesand-ten am k. franz. Hofe, vermählt.

Handschr. Notiz. — N. Pr. A.-L. VT. S. 7 u. 8 u. S. 143. — Frh. v. Ledebur, I. S. 58.— W.-B. d. Pr. Rheinprov., Nachtrag, Tab. II.

Bellmsi, Grafen. Kurpfälzischer Vicariats-Reichsgrafenstand.Diplom d. d. Schwetzingen, 18. Sept. 1773, „pro Paulo Marehionede IIuc, Domino in Bethusiis." Derselbe stammte aus dem ur-sprünglich der Provinz Languedoc angehörenden Adelsgeschlechteder Herren v. Huc, welches schon im 14. Jahrh. erwähnt wird.Raymund v. II. und die Nachkommen desselben warben im 16. Jahrh.Reiter, welche dieselben in den Kriegen der Krone Frankreich an-führten. Johann (II.) v. Huc, Sohn des Johann I., Herrn zu Yesselwar mit einer Tochter, aus dem Stamme der Herren d'Agault,Grafen v. Sault, Peter v. H. aber mit einer Tochter aus dem HauseMontfaucon vermählt. Yon den beiden Linien, in welche der Stammsich geschieden hatte, erhielt die ältere den Marquistitel, diejüngere erlosch. Aus ersterer Linie verliess Paul Marquis v. Hucmit seinem Vater, Philipp Marquis v. Huc, um die Mitte des