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Wohlau 1854 begütertes Adelsgeschlecht, Emmerich v. 13. stand1850 als Rittmeister im k. preuss. 2. Husarenregimente.
Frh. v. Ledebur, I. S. 49 u. III. S. 194. — Borst, Schlcsisclies W.-B. Nr. 547.
Bcppcnhoreii, Peppenhoven. Ein nach dem gleichnamigen ade-ligen Hause und Lehngute von Cöln sich nennendes Adelsgeschlecht.Peter v. Peppenhoven, genannt v. Pissenheim wurde 1468 vomErzbischofe zu Cöln mit dem Schlosse Kreutzberg, einem Burglehnvon Altenar, belehnt. Wimar v. Beppenhoven, genannt Sandt, trugmit seiner Frau, Lyssa, Haus und Hof zu Beppenhoven dem GrafenWilhelm v. Neuenar zu Lehn und Offenhaus an und behielten sichnach Erlöschen des Mannsstamms die weibliche Erbfolge vor.
Fahne , III. S. 7.
Bequcrcr. Rheinländisches Adelsgeschlecht, welches zu Unkelim Kr. Linz angesessen war, in den Stammbäumen Cölnischer Ge-schlechter vorkommt und sich durch mehrere Sprossen um Cölnverdient machte. Joseph Peter v. Bequerer, Carthäuser und Ca-nonicus des Doms zu Cöln, Geh. Rath des Cardinais ChristianAugust zu Sachsen, infulirter Propst zu Develich in Ungarn, starb1721 und Johann Godfried v. B. Domherr und Official zu Cöln,i. J. 1720.
Fahne, I. S. 26. — Frh. v. Ledebur, III. S. 194.
Bequignolle. Di Preussen anerkannter und erneuerter Adels-stand. Diplom vom 23. Nov. 1723 für deii k. preuss. OberstenNoe de Bequignolle. Derselbe stammte aus einem alten, ange-sehenen französischen Adelsgeschlecht, aus welchem mehrere Spros-* sen mit französischen Emigrirten in die brandenburgischen Landekamen und von seinen Nachkommen haben viele bis jetzt in derk. preuss. Armee gedient. Johann Leonhard v. Bequignolle er-richtete 1761 ein Freicorps, welches sich im Treffen bei Warburgund bei der Eroberung Cassels auszeichnete, nach dem Hubertus-burger Frieden aber aufgelöst wurde. Die Familie wurde um dieMitte des vorigen Jahrb. in Westphalen und später in Ost- undWestpreussen begütert.
v. Hellbach, I. S. 122. — N. Pr. A.-L. I. S. 38 u. S. 210. — Frh. v. Ledebur, I. S. 49.
15er, auch Beer, v. .Ulenburg (Schild quergetheilt: oben in Goldein halber, schwarzer Bär und unten schwarz, ohne Bild). Altes,bayerisches Adelsgeschlecht, welches eines Stammes mit denenv. Ebersberg war, und in dieser Gegend, wie in Briefen des Klo-sters Ebersberg, zahlreich vorkommt. Der Letzte des Stammeswird Warmund Ber v. Altenburg, Herr zu Moosthenig, Moosweng,Mittich und Mattau, Burgsess auf dem äussern Innthurm in Schär-ding, gewesen sein, welcher 1586 diese Güter verkaufte.
Handschriftl. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.
Beraun v. Bicsenau. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1825 für Franz Beraun, k. k. Major, mit dem Prädicate: v. Rie-senau.
Handschr. Notiz.