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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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scheint das Geschlecht mit den v. Merode eines Stammes gewesenzu sein. Gerard, Cölnischer Ministeriale erscheint urkundlich -von1188—1195, Otto von 1195—1197 und Gerhard Yogt v. Bell mitseiner Frau, Mattilde, und Reiner, der Bruder desselben, mit seinerFrau, Elisabeth, kommen von 1250—1272 vor. Die HerrschaftBell ging, nachdem der Mannsstamm der Familie um die Mitte des15. Jahrh. mit Eberhard Yogt zu Bell, Deutschordensritter, er-loschen war, auf die Schwester desselben, Bela, Erbin zu Bell,über, welche sich mit Adam v. Fischenich vermählte. Letzterer,welcher 1456 urkundlich vorkommt, vereinigte mit seinem Wappen(in Silber ein schwarzer Querbalken und über demselben ein schwim-mender Fisch) das Bellsche Wappen. Die hier besprochene Fa-milie ist nicht mit den Schall v. Bell (in Blau zwei von Roth undSilber geschachte Sparren) und mit den v. Bell, welche auf ihrerBurg bei dem Kloster Laach sassen und im Schilde drei Hämmerführten, zu verwechseln.

Fahne, I. S. 22 u. 23 u. S. 100 u. III. S. 6.

Bell (Schild quer getheilt: oben in Silber ein aufwachsender,doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher in den Vorderpran-ken eine silberne Glocke hält und unten von Roth und Silber ge-schacht). Preussischer Adelsstand: Diplom vom 11. März 1787für Carl Joseph Bell, k. russ. Oberstlieutenant. Der Stamm, wel-cher, wie das N. Pr. A.-L. a. u. a. 0., wegen des redenden Wap-pens, vermuthet, holländischen oder englischen Ursprunges sein soll,ist erloschen.

N. Pr. A.-L. I. S. 199 u. III. S. 3. — Fr Ii. v. Ledebur, I. S. 45. — W.-B. il. Pr. Mon.II. 78. — Kneschke, IV. S. 30.

Bcllaagh (in Blau auf grünem Boden ein goldener Greif, welcherin der rechten Vorderklaue eine Kranichsfeder hält. Aus demgekrönten Helme mit roth-silbernen Decken wächst ein doppeltgeschweifter, goldener Löwe auf, welcher in der rechten Vorder-pranke ein blankes Schwert schwingt). Adelsgeschlecht des König-reichs Ungarn. Kaiserliches Diplom vom 10. Dec. 1628 zur Be-lohnung ausgezeichneter Verdienste für Simon, Andreas, Caspar,Marcus, Michael, Katharina und Helena v. Bellaagh. Aus der Liniedes Andreas, welche der Sohn, Matthias II., fortsetzte, stammteStephan III. v. B. und von diesem sind zwei Sühne entsprossen:Joseph II. v. B., Landes- und Gerichtsadvocat in Pesth, venu, seit31. Mai 1852 mit Maria Cornelia v. Hegedüs, aus welcher Ehevier Kinder: Aladär, Zoltän, Sigmund und Endre, leben — undAlois v. B. Ober-Lieut. im k. k. 12. Uhlanen-Reg. —

Handschriftl. Notiz, nach Original-Urkunden. — Catastrum, Nr. 6 des Pesther Comitats,S. 31. — Nagy Jpdn, Ungarns adelige Familien, Bd. I. S. 284.

Bellat-Pergainasch. Tiroler Adelsgeschlecht, welches 1616 land-ständisch wurde.

Graf V. Brandis: Bellat-Pargainaschg, S. 123. 6. — Nigrinus , Grafsch. Tirol, S. 498. —Prov. Handb. v. Tirol, 1847, S. 288. — Siebmacher, IV. 34.

Bellcgarilc, Grafen. Dieselben stammen aus einem alten, sa-