— 282 —
Graf August Gottfried Dietrich kommt noch 1737 vor. — DasWappen, welches der Yater und Grossvater der Grafen v. Beich-lingen führten, war, wie Lackabdrücke von mehreren Petschaftenergeben, im rothen Schilde ein silberner Querbalken. Der ge-krönte Ilelm trug einen mit einem silbernen Querbalken belegtenund mit drei Pfauenfedern besteckten rothen, orientalischen Spitz-hut: das vom Freih. v. Ledebur, III. S. 192 angegebene Wappen:„Gespalten, im vorderen rothen Tlieile drei goldene Sterne unddrei schwarze Balken, hinten in Gold ein halber, schwarzer Adler"findet sich in den Sammlungen sächs. Heraldiker nicht vor unddürfte dem ganzen Typus nach von den thüringischen v. Beich-lingen oder den v. Cölleda nicht geführt worden sein.
Otto, Thuringia sacra, S. 543. - v. Falkenstein, Thüi'iug. Chronik, IL S. 1263. — Gauhe,I. S. 129—132 u. S. 3069—3071. — Siebmacher, V. 143. — v. Meiling, III. S. 38 u. 39.
Beierweck, Freih. Erbländ.-österr. Freiherrnstand. Diplom von1821 für Heinrich v. Beierweck, k. k. Obersten und Regiments-conimandanten hei Herzog Albert zu Sachsen-Teschcn Kürassier-Reg. Nr. 3.
Megerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 44.
Beierweek zu Siegesfehl, Freih. Erbländ.-österr. Freiherrnstand.Diplom von 1797 für Joseph v. Beierweck, k. k. Rittmeister, mitdem Prädicate: zu Siegesfeld.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 43.
Beilbar, Beulbar. Altes, längst erloschenes, thüringisches Adcls-geschleeht, welches sich nach dem im jetzigen grossherz. sachsen-weimar. Justizamte Bürgel mit Tautenburg gelegenen Dorfe Beilbar,Beulbar, schrieb. Das genannte Dorf kam unter dem Namen Bul-war schon 1280 vor, wurde 1307 Boilwar, 1355 Bölwer und 1431Boulwar etc. geschrieben.
v. Gleichenstein, Geschichte d. Kl.-Bürgel, S. 49—51.
Bcincbach, s. Bollis v. Beinebach.
Beiiii, Edle v. Bieiiciiburg. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplomvon 1801 für Anton Johann Beinl, k. Rath, Doctor der Medieinund Chirurgie, Stabsfeldarzt und Professor an der JosephinischenMilitairacademie, mit dem Prädicate: Edler v. Bienenburg.
Megerle v. Mühlfeld, S. 161.
Beissel v. Gymnich, Gyniniiiich, Giniuich, Grafen. PreussischerGrafeustand. Diplom vom 17. Jan. 1816 für Franz Ludwig Freih.Beissel v. Gymnich, Herrn auf Schloss Frenz und Landrath desBergheimer Kreises. — Die Familie Beissel v. Gymnich gehört zuden ältesten und bekanntesten rheinländischen Adelsgeschlechtern.Dieselbe soll nach Einigen römischen Ursprungs sein und der LegioGemina ihren Namen verdanken, doch ist wohl richtiger anzuneh-men, dass sie sich von ihrem Wohnsitze Gymmnicli im Jülichschengenannt habe. Schon in früher Zeit theilte sich das Geschlechtin zwei Linien, von welchen die ältere den Namen Gymmnicli alleinführte, die jüngere aber sich Beissel v. G. schreibt. Die ältereLinie, deren Wappen in Silber ein rothes, den ganzen Schild über-