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1 (1859) (Aa - Boyve)
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tern, ein Sohn, Freih. Ernst, geb. 1827, stammen. Von den Töchternist Freiin Josephine mit dem k. k. Rittm. Carl Freih. Skrebenskyv. Hrzstie vermählt. Von dem älteren Brüder des Frh. Emanuel,dem Freih. Anton Carl, gest. 1831, stammen aus der Ehe mitMaria Anna Freiin v. Braun zwei Töchter, Freiin Josepha, verm.Freifrau Redl v. Rottenhausen und Rostina und Freiin Catharina,verm. Grf. v. Bussy-Mignot. Von dem jüngeren Bruder aber, demFreih. Johann Nepomuk, gest. 1843, Ausschussrath des alten österr.Herrenstandes, k. k. niederüsterr. Reg. Rath und Stadthäuptmannszu Wien, aus der Ehe mit Maria Anna Franzisca v. Kees, nebendrei Töchtern, der oben genannten Maria Freifrau v. Bartenstein,der verm. Frau Oberstlieut. Anna v. Schindlöcker und der FreiinCaroline, zwei Söhne, Freih. Moritz, geb. 1812, k. k. Rittmeisterin d. A. und Freih. August, geb. 1814, Ehrendomherr am Collegiat-stiftscapitel zu Nicolsburg in Mähren und Pfarrer zu Rupprechtshofenin Niederösterr. Die jüngere, von dem Freih. Christian Innocenz,gest. 1761, k. k. Finanzhofrath in Brüssel, gestiftete Linie ist mitdem Enkel, Carl Freih. v. Bartenstein, Herrn auf Rastenberg,Pürnstein und Schrems, k. k. Kämmerer, 23. Oct. 1847 im Manns-stamme erloschen. Vom Bruder desselben, dem Freih. Franz,gest. 1818, k. k. Kämmerer, lebt aus der Ehe mit Sophia Freiinv. Bartenstein eine Tochter, Luise, verm. Freifr. v. Gudenus undvon dem Oheime beider, dem Freiherrn Christoph, gest. 1829,stammen, ausser der ebengenannten Sophia Freifr. v. Bartenstein,noch drei Töchter, Freiin Therese, Freiin Catharina verm. Freifr.v. Danckelmann und Freiin Leopoldine verm. Freifr. v. Kaiserstein.

Wissgrill, I.< S.'301 ff. Megerle v. Mühlfeld, S. 12. 35 11. 36. Geneal. Tasclienb. d.freih. Häuser 1848. S. 1721 u. ff. Jahrgg.

Barth (Schild quergetheilt: oben in Blau ein wachsender Mannmit Barte, unten von Roth und Silber gerautet). Ein zu den Salz-junkern in Halle gehörendes Adelsgeschlecht, welches mit JohannFriedrich v. Barth 9. Apr. 1690 esloschen ist. Dass dieses Ge-schlecht von den v. Barth in Bayern abgestammt habe, ist nichtnachzuweisen, auch spricht dafür nicht das Wappen. Es hat übri-gens früher mehrere Geschlechter dieses Namens gegeben, so z. B.im 14. Jahrb. in der Mark Brandenburg, im 16. Jahrb. im Stoll-bergischen etc.

Frh. v. Ledebur , I. S. 36. v. Breyhaupt, Tab. XXX.

Barth in Schlesien (das Wappen soll nach Sinapius von demder bayer. Familie v. Barth nicht verschieden sein). Altes schle-sisches Adelsgeschlecht, aus welchem schon 1311 und 1314 AlbertBarth in Liegnitzischen Urkunden vorkommt und welches noch' im17. Jahrb. (1637) mit Zweibrodt im Kreise Breslau und 'mit Weis-sen-Leipe im Kr. Jauer begütert war. Letzteres Gut besass noch1680 Carl v. Barth, welcher unvermählt und schon alt war. Nachseinem Tode fiel das Gut als erledigtes Lelm an den Kaiser zurück.Giebt auch Sinapius, wie erwähnt, an, dass auf dem Epitaphiumdes 26. Oct. 1637 verstorbenen Carl Christoph v. Barth, fürstl.