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Barsen (in Silber drei rothe Wecken). Altes, braunschw.Adelsgeschleckt, welches, wie ein Epitaphium in der Klosterkirchezu St. Michael in Lüneburg ergiebt, im 17. Jakrh. noch blühte.
v. Meding , II. S. 32.
Barstorlf, Barstiorf, Baarstlorf. Altes, im 18. Jahrh. ausgestor-benes, meklenburg. Adelsgeschlecht aus dem spätem gleichnamigenStammgute im Amte Fürstenberg (Grossh. Meklenb.-Strelitz). Das-selbe war schon im 14. Jahrh. im Brandenburgischen begütert, undist wohl aus Brandenburg erst später nach Meklenburg gekommen.In der ersten Hälfte des 18. Jahrh. war dasselbe noch in Pom-mern begütert.
Frli. v. Ledebur, I. S. 35. — v. Meding, I. S. 25.
Bartels auf Werdern, Freih. (Schild geviert: 1 und 4 in Silberein schrägrechter, mit drei goldenen Sternen belegter und von zweirothen Kugeln beseiteter, blauer Balken und 2 und 3 ein gehar-nischter Arm, welcher in der Faust ein Schwert hält). Reichs-freiherrnstand. Diplom vom 6. Jan. 1707 für Johann Heinrich B.auf Werdern, k. k. Oberst. Derselbe stammte aus dem Bremen-schen und starb als k. k. Feldmarschallieutenant. Ein Enkel, Jo-hann Wilhelm Ignaz Freih. v. B., kurbayer. Regierungsrath undMarschcommissar in Amberg, wurde 1773 auch in Bayern als Freih.ausgeschrieben und der Enkel des Letzteren, Hugo Franz Joseph,geb. 1788, in die Adelsmatrikel des Kgr. Bayern eingetragen.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 43. — v. Lang, S. 99. — W.-B. d. Kgr. Bayern, II.61. — v. Jlefner, II. 22 u. S. 26. — Kneschke, I. S. 25.
Bartels v. Belmzweig. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1815 für Johann Joseph Bartels, k. k. pens. Major, mit dem Prä-dicate': v. Helmzweig.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 239.
Barteuau: ehemaliger Geschlechtsname des fränkischen, demfrüheren Canton Ottemvald einverleibt gewesenen Adelsgeschlechts:v. Stetten. Walther v. Bartenau, genannt Künzelsau, erwarb 1160das Schloss und Dorf Kocherstetten und nannte sich von demselben:v. Stetten, welchen Namen seine Nachkommen beibehielten, s. denArtikel: v. Stetten. Anna v. Bartenau, Gemahlin des Wilhelmvon und zu Streitberg, wurde 1197 von der fränkischen Reichs-ritterschaft zur Schau und Helmtkeilung bei dem Turnier zu Nürn-berg erwählt und einer ihrer Nachkommen führte noch 1322 ineinem der Kirche zu Künzelsau gegebenen Donationsbriefe zumbeständigen Andenken den Namen: v. Bartenau.
N. güiieal. Handb. 1777. S. 163.
Bartensieben, Bardcsleben. Eins der ältesten und angesehenstenAdelsgeschlechter der Mark Brandenburg und Niedersachsens, wodasselbe auf dem Schlosse WolfFburg an der Aller (Kgr. Hannover)sass. Der Stammvater soll Bardo gewesen sein, welcher vom K.Carl dem Grossen den Ritterschlag erhielt. Güutzel v. B. dienteim Heere des Herzogs Heinrich des Löwen gegen die Wenden undwurde zum Grafen von Schwerin ernannt. Von den vier Söhnen