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1 (1859) (Aa - Boyve)
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preuss. Generalniajor, Freih. Gustav, k. preuss. Rittmeister, vomFreih. Christoph Gottlieb Freih. Albert, k. preuss. Major und vomFreih. Adolph Friedrich die Freiherren Adolph und Ulrich, k. preuss.Rittmeister. Die Freiherren Gottlieb Carl Ulrich Raven, Gustavund Ulrich haben den Mannsstamm weiter fortgepflanzt. Aus derzweiten Ehe des Freih. Christoph Gottlieb Boguslav lebt das jetzigeHaupt der freiherrl. Linie: Freih. Alfred, geb. 1795, Herr aufRalswiek, Gnies und Teschvitz, k. preuss. Kammerh. und Haupt-mann a. D., verm. 1824 mit Auguste v. Barnekow. Der Sohn des-selben ist Freih. Christoph, geb. 1825, k. preuss. Rittmeister inder Garde-Landwehrcavallerie, verm. 1850 mit Asta Grf. v. Blumen-thal, aus welcher Ehe Freih. Kyell, geb. 1851, lebt.

Micrael , S. 464. Gauhe, T. S. 72 74. v. Be/ir, Lih. VIII". p. 1590. v. Hellbach,1. S. 102. JS. Pr. A.-L. 1. S. 178. Frh. v. Ledebur, I. S. 84. Geneal. Tasehenb. d.freih. Häuser. Siebmacher, III. 162. v. Meding , I. S. 23 u. 24. Schwed. W.-B. Tab. 1.u. 11. W.-B. d. Pr. Mon. II. 22. Pomm. W.-B. I. 19. 20. 23.

Barneli. Ein von Henel, Siliogr., c. 8, p. 635 aufgeführtesAdelsgeschlecht, aus welchem Johann Berlin (Barneli) gest. 1532,Herr auf Bogenau, im Breslauischen, war.

Sinapius, II. S. 511 unter Berufung auf Conr. Sil. tog.

ISaruer, Bärncr, Börner, Berner (in Blau ein ausgestreckter,rechtsgekehrter, aus den Wolken erscheinender, silberngeharnisch-ter, eine schwarze, brennende Fackel haltender Arm). Altes,meklenburg. Adelsgeschlecht, welches Koberow im Amte Güstrowschon 1400 und Bülow im Amte Crivitz 1590 besass, auch 1523die Union des meklenburg. Adels unterschrieb. Der Ursprung desGeschlechts wird von Einigen in Verona, welches ehedem Berneauf Deutsch geheissen haben soll, von Anderen in Bern in derSchweiz oder in Schwaben gesucht, doch liegt der Ursprung derFamilie im Dunkel der Vorzeit. Der Name ist wahrscheinlich ausdem alten Worte: barnen, d. i. brennen, entstanden, das Wappendaher ein redendes und die Benennung Barner die richtige, wennauch sonst meist der Name Bärner geschrieben wurde. Als erster,näher bekannter Stammvater der Familie wird gewöhnlich HeinrichBarner mit dem Barte, Ritter, genannt, welcher um 1194 am Hofedes Herzogs Heinrich des Löwen in Bayern gelebt haben soll.Die Familie erwarb sich in Meklenburg bedeutenden Grundbesitzund es entstanden die Häuser Bülow, Necheln und Wesselin etc.mit ansehnlichen Majoraten und Familienstiftungen. Aus Meklen-burg breitete sich das Geschlecht nach Dänemark aus und wurdeauf der Insel Laaland ansässig. Mehrere Sprossen des Geschlechtsdienten früher mit grosser Auszeichnung in der dänischen, hollän-dischen, österreichischen und hannoverschen, und seit Anfange des7jährigen Krieges in der preussischen Armee, und namentlich hatsich Christoph v. B., aus dem Hause Bülow, k. k. Feldzeugmeister,1683 bei der Belagerung von Wien grossen Ruhm erworben. Einv. B. war 1836 Oberst und Commandeur des k. preuss. Garde-dragonerregiments. Um die Mitte des 18. Jalirh. war die Familieauch in Pommern mit Rützenfelde und später auch, so wie neuer-