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Barby (in Blau ein aufgerichtetes, roth'es Einhorn). Altes,nach Angeli, p. 39, aus den Marken zeitig ins Magdeburgische ge-kommenes Adelsgeschlecht, welches nach Allem mit den alten Gra-fen von Barby in keinem Zusammenhange steht, wohl aber mitdenen v. d. Knesebeck, Resdorf etc. eine Sippschaft bildet. DieFamilie besass vom 14. Jahrb. an bis ins 19. mehrere Güter, na-mentlich in den beiden Jerichowschen Kreisen. Nach Spangenberg,Mansfeld. Chronik, baute Walter mit denen v. Ammensieben dieUnspurg im Stifte Magdeburg, welche bald wieder zerstört wurde;Wichmann erscheint, nach Leuckfeld, Antiq. Blankenb., 1263 alsZeuge in einem Diplom des Bischofs Yolrad zu Halberstadt; Hansauf Isterbies und Riesdorf, Erzbisch. Magdeb. Hofrath, wurde 1557Stiftshauptm. zu Halberstadt; Andreas starb 1559 als Bischof zuLübeck und k. dän. deutscher Canzler etc. und Levin, ein Urenkeldes obengenannten Haus, Herr auf Loburg und Kalitsch, war 1666Magdeburg. Kammerrath und Amtshauptmann zu Calbe, später aberkurbrandenb. Legationsrath. Später haben mehrere Sprossen desGeschlechts bis auf die jetzige Zeit in k. preuss. Militair- undCivildiensten gestanden.
Gauhe, I. S. 68 u. 69. — v. Hellbach, I. S. 100. — N. Pr. A.-L. I. S. 174. — Frh. v. Le-debur, I. S. 32. — Siebmacher, I. 174. — v. Meding, II. S. 28 u. 29.
Barckcnliii, Barkentin, Bcrkcntin, Perckentin. Altes, lauenbur-gisclies Adelsgeschlecht, welches sich, später in Meklenburg undDänemark ausbreitete. Detlev v. B. war von 1395 —1419 undJohann v. B. von 1477 bis 1510 Bischof zu Ratzeburg. Im Lauen-burgischen besass die Familie das gleichnamige Stammgut unddas Gut Zecker, im Meklenburgischen aber, wo dieselbe an der1572 geschehenen Ueberweisung der Klöster Antheil genommen,wurden die v. B. im Amte Sternberg mit Boltz und Rockau an-gesessen. Zu besonderem Ansehen kam das Geschlecht in Däne-mark, wo mehrere Sprossen desselben am königl. Hofe zu hohenWürden gelangten, auch der Grafenstand in die Familie kam. DerStamm ist mit Heinrich Dietrich v. B., k. dänischem Geh. Ratheund Oberlanddrosten der Grafschaft Pinneberg, 1769 erloschen.
Krantz, Metropol., Lib. 10, Cap. 45 u. Lib. 12. Cap. 18. — v. Pritzbuer, Nr. 107. —— v. Bekr, p. 1599. — Gauhe , I. S. 69 u. 70. — v. Westphalen , Monum. ined. II. S. 38. —Neue geneal. histor. Nachr. 128. Th. S. 529. — v. Hellbach, I. S. 132 mit dem unrichtigenNamen Berokentin, Perokentin. — Lcxicon over adel. Farn, i Danmark, I. Tab. VIII. u. XVI.u. S. 44. — u. Meding, I. S. 34 u. 35. — Meklenb. W.-B. Tab. II. Nr. 6 u J. 16.
Barckhauscn, Barkhausen. Adelsgeschlecht der freien StadtFrankfurt a. M. Albrecht, Geneal. Handb., giebt eine Abstammungder Familie, welche mit Heinrich Bernhard v. Barckhausen, geb.1692, gest. 1745, beginnt. Aus der Ehe desselben mit N. v. Barck-hausen stammte Franz Philipp Maximilian v. B., hessen-darmst.Oberamtmann, verm. mit Sophia v. Syvertes. Aus dieser Eheentsprossten zwei Söhne: Franz Philipp Maximilian v. B., geb.1753, welcher sich 1773 mit Anna Fleischbein v. Kleeberg ver-mählte, aus welcher Ehe drei Töchter stammten und FriedrichHector v. B., geb. 1758, welcher in der k. franz. Armee dienteund 5. Oct. 1815 als Geniesser des Fideicommissvermögens zu
Kncschke, Deutsch. Adels-Lex. I. 13