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namentlich in Kriegsdiensten, zn grossem Ansehen gekommen.Joachim Christian v. B. wurde 1757 k. preuss. Generalmajor undstarb später als Chef des Leibkarabiner-Regim.; Johann Christianv. B., k. preuss. pens. Generalmajor, früher Regimentschef, starb1782; Hans "Wilhelm v. B., k. preuss. Generalmajor und Comman-dant zu Glatz, früher Commandant des Forts Preussen bei Neisse,starb 1788 etc., und noch jetzt finden sich Glieder der Familiein k. preuss. Staats- und Militairdiensten.
Micrael , VI. S. 463. — Gauhe, I. S. 67. — v. Hellbach , I. S. 98. — N. Pr. A.-L. I.S. 172. — Frh. v. Ledebur, 1. S. 31. — Siebmacher, III. 162. — Lubin, Karte von Pommern.— v. Meding, IIr. S. 23 u. 24. — Pomm. W.-B. I. XX. u. 4S. — Kneschke, I. S. 23 n. H4.
ßamlcu v. Frciicnhaus. Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von1738 für Jacob Bandeu, Bauschreiber zu Görz, mit dem Prädicate:v. Freuenhaus. — Eine Bestätigung des Adelsstandes erhielt späterMartin Bandeu v. Freuenhaus. Das von Megerle v. Mühlfeld ge-nannte Jahr 1715 ist ein Druckfehler.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 238.
lianli, llanfli v. Losonz. Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplomvon 1691 für Georg Banfi, Freih. v. Losong, Präsidenten, der sieben-bürgischen Stände etc. späteren Gouverneur von Siebenbürgen. DieBanfi (Banffy) v.! Losonz sind eins der ältesten und angesehenstensiebenbürgischen Geschlechter. Für den allgemeinen Stammvaterwird Thomiroba gehalten, ein aus edlem Geblüt entsprossener Rit-ter, welcher, zur Zeit des Herzogs Toxun nach Ungarn gekommen,zur Belohnung seiner ritterlichen Tliaten, vom Herzoge ansehnlicheBesitzungen um die Tlieiss erhalten haben soll. Der Sohn dessel-ben, Urkun, wurde unter der Regierung des Königs Stephan I. inUngarn der christlichen Gemeinschaft einverleibt und die Nach-kommen erhielten den Beinamen Thomoyae. Von diesem Tho-moyäischen Geschlechte machten sich im 13. Jahrb. besondersDionys I., II. und III. bekannt. Letzterer wurde um 1252 Palatinund erhielt vom Könige Bela IV. die beträchtliche Besitzung Lo-sonz, die jetzt ein Marktflecken ist. Dionys IV. zeichnete sichunter den Königen Ladislaus und Andreas III. sehr aus, bekamfür die im Feldzuge von 1291 bewiesene Tapferkeit ansehnlicheHerrschaften und durch seine Söhne, Thomas, Stephan I. und Desen,theilte sich die Familie in drei Linien, von welchen aber nur dievon Thomas gegründete in ununterbrochenem Flore fortgeblüht hat.Die Stephansche Linie erlosch schon um 1361 mit dem Sohne desStifters, Dionys V., und die Desensche Linie, welche später alsDeseuff-Lazonzische Linie vorkam, mit Franz Deseuffi v. Bonyhaum 1590. Die Thomassche Linie theilte sich durch zwei Söhnedes Gründers, Stephan (II.) und Thomas (II.), in zwei Zweige.Der erste dieser, von Stephan (II.), gestifteten Zweige blühte über200 Jahre durch sieben Generationen in würdigen Abkömmlingenfort, bis Stephan (VI.) nach der Mitte des 16. Jahrb., da derselbenur zwei Töchter hatte, den Mannsstamm schloss. Der zweiteZweig sprosste in dem Sohne des Stifters Thomas (II.): Dionys (VI.)