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schlecht, welches in Ostpreussen im Soldatischen und Neidenbur-gischen ansässig war.
Frh. v. Ledebur, III. S. 187.
Itallariiii, Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom von 1765 fürJoseph Ballarini, k. k. Hauptmann bei Andlau Infanterie.
1Wegerle v. Mühlfeld, Ergänz.-Bd. S. 238.
Ballmtüilt. Altes, erloschenes Adelsgeschlecht, welches inder Altmark die Güter Gross- und Klein-Ballerstedt besass, dochschon vom Freih. v. Gundling unter den Geschlechtern der Alt-mark nicht mehr aufgeführt wird.
v. Hellbach, I. S. 98. — N. Fr. A.-L. I. S. 170.
Ballestrcm ili Castellcngo, Grafen. Altes, aus Piemont undzwar aus dem Stammschlosse Castel-Lengo in der Grafschaft Ca-salc-Montferrat stammendes gräfliches Haus. Der zuerst nach Preus-sen 1745 gekommene Graf v. B., früher in k. sardinischen Diensten,wurde im Heere des K. Friedrich II. Husaren-Bittmeister. Der-selbe vermählte sich mit Elisabeth v. Stechow und bildete aus denvon ihm erlangten Gütern Plawniowitz, Biskupitz, Buda und Ham-mer, sämmtlich bei Gleiwitz in Oberschlesien ein Fideicommiss.Von ihm stammten zwei Söhne, Carl Franz, geb. 1750, k. preuss.Major a. D., welcher aus der Ehe mit Catharina v. Carlowitz Nach-kommen nicht hinterliess und Ludwig Carl, geb. 1755, gest. 1829,k. preuss. Kittmeister a. D., welcher, verm. mit Jeanette v. Bülow,gest. 1840, den Stamm durch zwei Söhne, Carl Wolfgang undAlexander, fortpflanzte. Ersterer, welcher im Majorate folgte, geb.1801, vermählte sich mit Bertha v. Leithold, geb. 1803, aus wel-cher Ehe ein Sohn, Franz, geb. 1834, entspross, und von demBruder desselben, Alexander, geb. 1806, Herrn auf Nicoline undSawade, verm. mit Mathilde v. Herteil, geb. 1817, stammen dieSöhne: Alfred, geb. 1843 und Conrad, geb. 1848.
N. Pr. A.-L. I. S. 170 u. V. S. 23 u. 24. — Geneal. Taschenb. d. grfl. Häuser. — DeutscheGrafenh. d. Gegeuw. I. S. 45 u. 46. — Frh. v. Ledebur, I. S. 30 u. III. S. 187. — Schle-siscli. W.-B. Nr. 355.
Bally, Bailly (Schild zweimal quer getheilt, drei Keihen, obenin Silber ein Kabe, in der Mitte in Schwarz zwei geharnischteArme und unten in Koth ein die Hörner nach oben kehrender,goldener Mond). Ein in Preussen blühendes und in Oberschlesienbegütertes Adelsgeschlecht, aus welchem dem Geh. Rath v. Bally,verm. mit einer v. Wallhofen,. 1836 zu Ratibor lebte.
N. Fr. A.-L. I. S. 170. — Frh. v. Ledebur, I. S. 31 u. III. S. 187. — W.-B. d. Pr. Mon.II. S. 74. — Schlesisch. W.-B. Nr. 336.
Bally, Le Bally (Schild gespalten und links getheilt, 3 Felder:1 in Silber ein gekrönter Löwe, 2 in Schwarz eine goldene Eggein Form eines Dreiecks und 3 in Blau eine silberne Lilie). —Erbländ.-österr. Adelsstand. Diplom vom 31. Aug. 1696 für Jo-hann Jacob Le Bally, Rentmeister zu Günzburg a. d. Donau (ehe-malige österr. Markgrafschaft Burgau). — Der Stamm wurde fort-gepflanzt und drei Urenkel, die Gebrüder Joseph Michael IgnazMaria v. B., geb. 1762, k. bayer. Landrichter zu Schwabmünchen,