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1 (1859) (Aa - Boyve)
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geschlecht, welches im 17. Jahrh. durch den aus demselben stam-menden, gelehrten Jurist, Georg Martin v. Baldhof, geb. zu Saganam 27. Marz 1578, bekannt wurde.

Conradi , Siles. togata. Sinapius, II. S. 511. N. Pr. A.-L. I. S. 16«. Frh. v. l.e-,debur , I. S. 30. Siebmacher , III. 94.

Italdinger. Altes, ursprünglich bayerisches Adelsgeschlecht, ob-wohl kein Ort dieses Namens in Altbayern besteht. Urkundlich kommtzuerst 1380 Merbot der Baldinger, der v. Egloffshaim Diener, alsZeuge in Briefen des Klosters Indersdorf, und zwar mit dem Wappen,welches die Familie noch jetzt führt, vor. Das Geschlecht beginntdie fortdauernde Stammreihe mit einem Baldinger, wahrscheinlichder eben erwähnte, welcher 1389 lebte, und in erster Ehe miteiner Degerbröck, in zweiter mit einer Altweg vermählt war.Albrecht Baldinger, gest. 1517, Canzler des Bischofs zu llegens-.bürg und des Abts zu St. Emeran, so wie fürstl. bayer. Kastnerin Friedberg und Landrichter zu Dachau, erhielt 22. März 1489für seine dem Kaiser und Boich geleisteten Dienste einen Gnaden-brief, in welchem ihm sein und seiner Brüder altadcliges stifts-und ritterbürtiges Herkommen und Wappen bestätigt und erneuertwurde. Der jüngere Sohn desselben, Sigmund (I.), geb. 1510,gest. 1558, verpflanzte die Familie nach Schwaben und wurde durchseine Nachkommen der gemeinschaftliche Stammvater der jetzigenGlieder des Geschlechts. Auch ihm wurde, wie seinem älterenBruder, Hans, welcher 1575 in Bayern den Stamm schloss, das alt-adelige Herkommen und Wappen durch kaiserliches Diplom vom27. März 1544 erneuert und gebessert, auch erhielt die Familiein Ulm das Patriciat und mit anderen Ulmischen Geschlechtern,29. Oct. 1552, die kaiserliche Bestätigung ihres alten Adels. Dievier Sühne des Sigmund (I.) stifteten vier Hauptlinien mit meh-reren Unterlinien, welche aber sämmtlich, bis auf die zweite, vonSigmund (II.) gegründete Hauptlinie, wieder ausgegangen sind. Diejetzt in drei Linien sich thcilcnde Familie gehört zum ritterschaft-lichen Adel des Königreichs Württemberg.

Bucelhii , ITT. Append. p. 12. Braun, Beschreib, d. adel. u. ehrb. Geschi. in den Reichs-städten, S. 23. 57. 91 u. 93. Wei/ermann, histor. biogr. Nachr. von Ulmer Famil. Gast,Adelsb. d. Kgr. Württerab. S. 116. Handschriftl. Notiz, d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.Illnstr. deutsche Adclsrolle, Tab. III. Nr. 1 u. S. 25. Siebmacher, I. 209: Die Baldinger,Ulmisclie adel. Patric.

Italiliron, Freiherren. Erbländ.-österr. Freiherrenstand. Diplomvon 1774 für Johann Peter v. Baldiron; k. k. Oberstlieutenant bei,Thuru Kürassier.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 42.

Halen, Itaelen., itaylcii. Altes, rheinisches Adelsgcschlecht., des-sen Stammsitz das Dorf Baal zwischen Erkelenz und Linnich war.Urkundlich erscheinen Adam de Baien 1295, Diedcrich, genanntVleck v. der Baien 1379, Daim v. d. Baillen 1389, und Gertrudv. d. Baien, Acbtissin zu Weyer bei Cöln 139ö. Johann v. d. B.besass 1404 den Hof Bosselaire bei Aldenhoven, welcher durch dieErbtochter, Liesbeth, an Diederich v. Rommelshoveu kam. Diedc-rich, auch Theodor v. d. Bahlen, genannt Fleck, war 15(>1 vermählt

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