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quis im österreichischen Kaiserstaate für sich und seine Nach-kommen nach dem Rechte der Erstgeburt. Derselbe war mitHenriette Grf. Murray v. Melgum vermählt und setzte den Stammfort. Yon ihm entspross Christian Marquis v. 13. geb. 1813, k. k.Kämmerer und Major, verm. 1845 mit Clotilde Grf. v. Rindsmaul,geb. 1812, aus welcher Ehe Olivier, geb. 1847 und Asteria, geb.1846, stammen.
Geneal. Taschenb. d. grfl. Häuser. — Grafenhüus. d. Gegenw. III. S. 10 u. 11..
Bariil»; v. Stavc. Altes Cölnisches Rittergeschlecht, welchesaus zwei Höfen: ad baculum, zum Stave (Stabe), auch wohl: zumClüppel, hervorging. Dasselbe erwarb kaum glaubliche Macht undReichthum, bestand aber nicht lange. Zuerst erscheint Hermann,der Stifter der Kirche und der Abtei zum heiligen Mauritius inCöln, welcher 1178 noch als Cölnischer Senator lebte, und derSohn desselben, Waldauer, ein mächtiger Mann, bekleidete langedas Amt des Yogts. Eine mit ihm beginnende Abstammung, sowie zwei andere, hat Fahne gegeben. — Iiiiger I. v. Stave (umdie Mitte des 14. Jahrh.) tritt als ein Crösus des Mittelalters auf.Er streckte allein dem Herzoge von Jülich, die auf die jetzigenYerhältnisse zurückberechnete, ganz unerhörte Summe von 80,000Mark vor. Das ungeheure Vermögen fiel neun Kindern zu, vondenen sechs noch reiche Heirathen schlössen. Doch die Meistenstarben kinderlos und Heinrich, Bürgermeister zu Cöln, hei 1395,in dem Kampfe der Zünfte und des Volks, im 70. Jahre unterdem Heile des Henkers. Der Sohn desselben starb, wie alte Ur-kunden sagen: „im Elende" und mit Henrich starb das Geschlechtbis auf seinen Bruder Ililger (II.) und auf Bela's Sohn, den berrühmten Ilillger v. der Stehe, aus. Ersterer war Ritter und Vasalldes Markgrafen von Jülich und liinterliess nur eine Tochter, Sophia.Letzterer war, nach Fahne, der Freund des Kaisers und mehrererFürsten. Mit ihm erlosch der einst so mächtige Stamm.
Fahne , I. S. 14—17 u. Tab. I. Nr. 12—15.
Barum. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, von welchemsich nur wenige Nachrichten vorhnden. Dasselbe sass zuletzt zuLatum und Hamm, Düsseldorf gegenüber. Fahne giebt nach denRegistern der rheinischen Ritterschaft eine Aufschwörung des FranzHenrich v. Bacum vom Jahre 1680, welche mit dem Urgrossvater,Rütger v. Bacum zu Hackforst in der Veste Recklingshausen be-ginnt.
Fahne , I. S. 17 u. II. S. 5.
Baczko. Ein aus einer angesehenen ungarischen Familie stam-mendes Adelsgeschlecht. Andreas Baczko wurde mit seinem Vater,Georg, seinen Söhnen, Adam und Johann, so wie seinen Brüdern,Valentin, Ferdinand und Matthias und seiner Schwester, Elisabeth,1666 in den ungarischen Adelsstand erhoben. Matthias (nach an-deren Michael) besass die Güter Igor und Datt in Ungarn undwar Vicegespan der Grafschaft Weissenburg; derselbe liinterliessdrei Söhne, Anton, Carl und Adolph. Letzterer trat aus k. k.