Edler v. Lützeilfeld unter den k. k. unangestellten Obersten auf-geführt.
Aiitoiiienberg, s. Perscha v. Antonienberg.
Antonieniez v. Itolocz. Galizischer Adelsstand. Diplom von 1789für die Brüder Dominik Antoniewicz, Stanislawower ArmenischerOfficial und Jacob A., Handelsmann, mit dem Prädicate: v. Bolocz.
iWegerle v. Mühlfeld , Ergänz -Bd. S. 235.
Aiitonovics, Autonom. Ungarisches Adelsgeschleclit, aus wel-chem Alexander v. Antonovics als k. k. Hauptmann im Titler Grenz-Infant. Bataill. und Anton v. Antonovic als Hauptmann im 9. Grenz-Infant. Beg. steht.
Anvers. Ein erloschenes, ursprünglich französisches Adelsge-schlecht, aus welchem ein Lieutenant v. A. im k. preuss. Reg.Jung-Stutterheim 12. Febr. 1772 starb.
Frh. v. Ledebur , I. S. 15.
Aiiwaltinger. Altes, erloschenes, österreichisches Adelsgeschleclit,welches anfangs in Oesterreich ob der Ens den längst abgekom-menen Edelsitz Anwalting im Hausrnck-Viertel erbaute und nebstanderen Gütern besass, im 15. Jahrb. aber auch nach Niederöster-reicli kam und mit Weinern begütert wurde. Gottessclialk A. lebte1355 und von seinem Solme, Wenzel, stammt die weitere Geschlechts-reilie ab. In Niederösterreich kam zuerst Lienhard (Leonardus)A., Ritter, vor, welcher 1-151 das merkwürdige Bündniss der ge-sammten Stände von Oesterreich unter und ob der Ens zu Maur-perg unterzeichnete. Zweifelsohne war dieser Lienhard der Vaterder Gebrüder Peter und Hieronymus A., welchen letzteren sowohlEnnekel, als Freili. v. Hoheneck ohne Vornamen nennen. PeterA. zu Weinern lebte noch 1514. Der Sohn desselben, AlexanderA. v. A. starb 1559 oder 1560 und die Wittwe, Amalie v. Ennekl,Tochter des Christoph v. Ennekl, Herrn auf Albrechtsburg, warnoch 1661 mit dem Gute Weinern angesessen.
Wissrjrill, I. S. 138 u. 139.
Anwarth. Altes, bayerisches Adelsgeschleclit, aus welchem zu-erst Sibotho v. Anwarth 1170 als Zeuge in Weiern vorkommt.Der Name des Geschlechts erlosch mit Diemuth v. Anwarth, welche1442 mit Asm v. Lamfrizhaim vermählt war. Die Nachkommenderselben fügten später ihrem Wappen das Anwarthsche (in Blaueine schräglinks gelegte goldene Wecke (Raute) und auf dem ge-krönten Helme einen gekrönten und mit drei Pfauenfedern besteck-ten, blauen Spitzhut, welcher mit der Wecke des Schildes belegtwar) bei.
Handschr. Not. d. Hrn. Frh. v. Leoprechting.
Auwcil. Altes, erloschenes, schwäbisches Adelsgeschleclit, auswelchem, nach Bucelini, zuerst Hartmann, welcher 1042 bei demTurniere zu Hall Voigt gewesen sein soll, genannt wird. Marquardwar um 1194 bei K. Heinrich VI. Ober-Hof-Marschall und Johannkommt 1198 auf dem Turniere zu Nürnberg als Wappenkönig vor.Johann Albert war im 14. Jahrb. markgräfi. badischer Hofmarschall