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Angret, Freili., s. Freili. Kempf v. Angret.
Angyal de Sik et Sik-Abony. Ungarisches Adelsgeschlecht, auswelchem vor einigen Jahren (1852) Carl Angyal de Sik et Sik-Abony als Rittmeister im k. k. 4. Husaren Reg. stand.
Anhalt (Schild geviert mit Mittelschilde: Mittelschild durcheinen schrägrechten, rothen Balken gctheilt, rechts ein auf einerrothen Zinnenmauer emporsteigender, gekrönter Bär mit goldenemHalsbande, links von Schwarz und Silber geschacht; 1 und 4 inBlau drei (2 und 1) goldene Sterne und 2 und 3 in Gold zweischwarze Adlerstlügel). Reichsgrafenstand. Diplom vom 19. Sept.1749 für die von dem Erbprinzen Wilhelm Gustav v. Anhalt-Dessaumit Johanna Sophia Ilerre, der Tochter eines Dessauer Kaufmannsund Brauherrn, in 1726 geschlossener, anfangs heimlicher Eheerzeugten Kinder Leopold Ludwig, geb. 1729 und gest. 1795 alsk. preuss. wirkl. General, Friedrich, geb. 1732 und gest. 1794als k. russ. Generallieutenant, Albrecht, geh. 1735 und gest. 1773als k. preuss. Generalmajor und Leopoldine (Posthuma) geb. 1738,später Gemahlin des k. preuss. Obersten v. Pfuhl. Yon LeopoldLudwig stammte aus der Ehe mit Caroline v. Prinzen eine, spätermit dem in k. preuss. Militärdiensten stehenden Julius v. Bongevermählte Tochter, Friedrich blieb unvermählt, Albrecht aber,vermählt mit Sophie v. Wedel, setzte den Stamm durch drei Söhneund eine Tochter, später vermählte Gräfin v. Waldersee, fort.Von den Söhnen schloss der Jüngste, August Gustav, geb. 1772,k. preuss. Major a. D. 3. Jan. 1823 zu Elbing diesen Nebenzweigder Anhaltiner. Jacobi, geneal. Handb. 1800 I. S. 374 und 375.Lentzii Becmannus enucleatus, p. 492 sqq., de Marees in Erschund Grubers Encyklop. IAO S. 134. — N. Pr. A.-L. I. S. 124und 125 (nimmt nicht drei, sondern fünf Söhne des Ei'bprinzenWilhelm Gustav an, Von diesen soll der älteste, Wilhelm, als k.preuss. Oberstlieutenant und Flügeladjutant in der Schlacht beiTorgau und der dritte, Gustav, als k. preuss. Grenadiercapitainin der Schlacht bei Breslau geblieben sein, der zweite Sohn wirdirrthümlich, wie der vierte, auch Friedrich genannt).
Frh. v. Ledebur , I. S. 14. — Suppl. zu Siebm. W.-B. IX. 1. 10.
Anhalt (Schild geviert: 1 in Gold ein schwarzer Bär mit sil-bernem Halsbande, welcher auf einem schräglinken schwarz-silber-nen Schache emporschreitet; 2 in Roth zwei silberne Querbalken;3 silbern damascirt, ohne Bild und 4 in Silber ein silbern gehar-nischter Arm, in der Faust einen Säbel schwingend.). PreussischerAdelsstand- Diplom vom 3. Jan. 1761 für die beiden, von dem1737 verstorbenen Erbprinzen Wilhelm Gustav v. Anhalt-Dessaumit der Tochter des Superintendenten Chardius zu Dessau gezeugtenSöhne, Heinrich Wilhelm, k. preuss. Flügeladjutanten und Haupt-mann und Carl Philipp, k. preuss. Lieutenant, mit dem Namen:v. Anhalt. Ersterer starb als k. preuss. General der Infanterieund Letzterer 1806 als k. preuss. Generalmajor. Von HeinrichWilhelm v. A. stammte Friedrich Wilhelm v. A. k. preuss. General-