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1 (1859) (Aa - Boyve)
Entstehung
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Amdlinn (Annctlian) auf Densborn. Kurbayer. Freiherrnstand.Diplom vom 5. Mai 1750 für Johann Sebastian v. Anethan, kur-bayer. Truchsess und Pfleger zu Pfaffenhofen in der Oberpfalz.Derselbe gehörte zu einem seit 1G30 in den Adelsstand erhobenenGeschlechte, aus welchem der Weihbischof v. Anethan zu Cüln 1688Vorzüglich zur Wahl des Herzogs Joseph Clemens von Bayern zumKurfürsten v.on Cöln wirkte und war ein Sohn des fürstbisch. Re-gier.-Pflegers zu Hohenburg auf dem Nordgau v. A. In der Adels-matrikel des Kgr. Bayern war (1815) eingetragen der Sohn desFrh. Johann Sebastian: Johann Oswald Jacob Joseph Michael Wili-bald Adam Freili. v. A. zu Moringenberg und Altfatern, geb. 1726,lc. bayer. Kämmerer, quiesc. Regier.-Rath von Amberg, Landrichterzu Leuchtenberg und Pfleger zu Wcrnberg mit seinem Vetter: FranzHeinrich Bernhard Johann Nepomuk Freih. v. A., geb. 1755, k.bayer. quiesc. Landrichter von Schnaittach. Nach dem N. Pr. A.-L.a. a. 0. ist die Familie eine rheinländische, welche, vor der In-vasion der Franzosen, eine der Burgen zu Densborn besass. JacobPhilipp v. A., kurfürstl. Kellner zu Cochem, scheint zuerst den Adelgeführt zu haben. Die Tochter desselben, Margaretha, vermähltesich mit Caspar v. Hontheim und wurde die Mutter des berühmtenHistorikers v. Hontheim, Weihbischofs zu Trier. Johann v. A. warvon 1630—1657 Canzler des Kurf, von Trier und der Sohn, Johann,wurde Canonicu.s zu St. Gereon in Cöln, später Dechant zu Win-chen, Propst zu Goslar und Weihbischof zu Hildesheim, Trier undzuletzt zu Cöln, als welcher er auch zum Bischof von Hieropolisernannt wurde. Freih. v. Ledebur (a. u. a. 0.) giebt den Adelder Familie.als kurtrier. Beamtenadel. Zu den Vorfahren gehörtePeter Onethan 1599, Kellner zu Schöneck. D. Johann A. wurdein der Bestallung als Canzler des Kurfürsten von Trier yom 28.Aug. 1652 noch ohne Adelsprädicat, später aber mit demselben ge-nannt. Einer seiner Söhne war der oben erwähnte Johann Heinrichv. A. Bischof zu Hieropolis.

. .». Lang, S. 9«. — N. Pr. A.-L, t. S. 114 ti. 115. — Frh. v. Ledebur, I. S. 13. W.-B.d. Kgr. Bayern II. 57. — v. llafnev , II. Iii u. S. 25 u. 26.

Anfang. Altes, österr. Adelsgeschlecht, aus welchem Casparv. Anfang, Herr auf Hirschstetten, fürstl. Freisingiscber Pfleger derHerrschaft Grossen-Entzerstorf, 3. Mai 1572 unter die alten Ge-'<schlechter des niederösterreichischen Ritterstandes aufgenommenwurde. Erasmus v. A. verglich sich noch 1636 mit seiner Schwie-germutter, Felicitas v. Eham und mit ihm ist wohl in Niederöster-reich das Geschlecht wieder ausgegangen.

1 Wissgrflt, i. S. 134.

Angelelly, Angclelli-Halvmi. Altes, erloschenes, Ursprünglich ita-lienisches Marchesengeschlecht, zu welchem Louis Marquis v. An-gelelly gehörte. Derselbe trat aus bayerischen und holländischenDiensten 1756 in preussische, wurde 1758 Generalmajor, nahm 1760den Abschied und starb 1784 als hessischer Generallieutenant.

v. Schöning, Generale der pniuss. Armee, S. 9-1 (der Name Angenelli ist unrichtig). —Frh. v. Ledebur , T. S. 13. — Suppl. zu Siebm. W.-B. VlI. 12.