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sollte die Nachkommenschaft des Joachim v. A. 1807 mit demHauptmanne Johann v. A. zu Hildesheim im Mannsstamme erloschensein, doch kommen noch jetzt Sprossen des Geschlechts in derk. liannov. Armee etc. vor.
Frh. v. d. Knesebeck , S. 64. — Fr/i. v. Ledebur , I. S. 13. — Siebmacher , V. 350. —v. Mecling , II. S. 17 ti. 18. — SuppJ. zu Siebm. W.-B. I. 5. — W.-B. d. Kgr. Hannover, D.7 u. S. 4. b
AiMlcslcibcii. Altes, erloschenes, thüringisches Adelsgeschlecht,welches zu Anfange des 14. Jahrh. vorgekommen ist und besondersum Erfurt und Gotha begütert war. Das Stammhaus gleichen Na-mens gehört jetzt zu Preussen.
Brückner , Samml. verseil. Nachr. -zu einer Beschreib, des Kirchen- u. Schulenstaats imII. Gotha, I. 3. Stück, S. 243. — v. Hellbach , 1. S. 68.
Amligni. Altes, erloschenes, französisches Adelsgeschlecht,welches in Folge der Religionsstreitigkeiten aus Frankreich in dasBrandenburgische auswanderte und aus welchem mehrere Sprossenin der k. preuss. Armee gestanden haben.
N. Pr. A.-L. V. S. 6. — Frh. v. Ledebur , I. S. 13.
Audi v. Neckersberg. Erbliiud.-österr. Adelsstand. Diplom von1807 für Joseph Andl, k. k. Artillerie-Unter-Lieutenant, mit demPrädicate: y . Neckersberg. Carl Andl v. Neckersberg, k. k. pens.Hauptmann war 1856 Oeconomieofficier im 19. Gendarm. Reg.
Megerle v. Mühlfeld , S. 156.
Andlau, Andlaw. Reichsfreiherrn- und französischer und erb-länd.-österr. Grafenstand. Reichsfreiherrndiplom vom 16. März 1676für die Gebrüder Maria Rudolph, Friedrich Ernst und LudwigFranz v. Andlau; französisches Grafendiplom von 1750 für die Liniezu Klein-Landau im Elsass und erbländ.-österr. Grafendiplom von1814 für Hubert Joseph Freih. v. A., k. k. Kämmerer, aus derLinie Homburg in Baden. Die Familie ist ein sehr altes stifts-fähiges Geschlecht im Elsass und eins der edelsten und ausge-breitetsten des gesammten deutschen Reichsadels, welches zu denältesten vier Erbrittergeschlechtern des h. röm. Reichs, welchesVorrecht K. Carl V. 1550 bestätigte,' so wie zu den reichsunmit-telbaren, ritterschaftlichen Cantonen im Elsass und Schwaben ge-hörte. Nach alten Ueberlieferungen sind die Andlaw mit den Rö-mern in die Gegenden des jetzigen Elsass gekommen und habenschon um 900 das Stammschloss und die Burg Andlaw unweitStrassburg erbaut. Unter den Genossen der Turniere werden vieleAndlaw genannt, vier Sprossen des Geschlechts fielen 1386 beiSempach, Matthaeus war 1448 Abt zu Murbach, Georg 1460 ersterRector der Universität Basel und Arbogast wurde 1607 Malteser-und Johanniter-Ordensmeister in Deutschland. Die Familie besassin früher Zeit, neben der Stammburg, viele Güter als unmittel-bares Reichs- und k. Lehn, doch ging der Besitz meist beim Un-tergange des hohenstaufenschen Hauses, dessen treueste Anhängerdie Andlaw waren, verloren und nur die sehr zerstörte Stammburgkam 1274 als österr. Lehn wieder in die Hand der Familie zurück.Im Laufe der Zeit schied sich das Geschlecht in viele Linien,