besass und sich mit dem Adel versippte, ist im 17. Jahrh. aus-gegangen.
Bucelini , IV. fol. 2. — Handschr. Not. des Hrn. Frh.v. Leopreohting. — Siebmacher, I. S. 95.
Ahiuiiiinsliaiiscn. Altes, schwäbisches Adelsgeschlecht, welchesfrüher auch Altenhausen geschrieben wurde und später mit demfreiherrl. Character vorgekommen ist. Johann v. Altenhausen be-fand sich 1529 unter den Rittern, welche Wien gegen die Türkenvertheidigten, die Ahnentafeln des Georg v. A. (1550) und Moritzv. A. (1552) giebt v. Hattstein, und Maximilian Franz Freih. v.Altmannshausen war 1713 im Ausschusse der freien Reichsritter-schaft im Hegow in Schwaben.
Bucelini , III. p. 227. — v. Hattstein , III. Stippl. S. 1 u. 2 u. Tab. 14. Nr. 1.— Gauhe, I.S. 17. — Siebmacher , III. S. ISO u. Suppl. III. 4.
Alliiiannslinfcii. Altes, ursprünglich schwäbisches Adelsgeschlecht,dessen gleichnamiges Stammhaus im jetzigen Donaukreise des Kgrs.Württemberg liegt. Ein Zweig desselben kam im 15. Jahrh. nachPreussen und ein anderer Zweig nach Sachsen. In Schwaben blühtedas Geschlecht schon im 13. Jahrh. Henricus A. kommt um 1250vor und Rucelini beginnt die fortlaufende Stammreihe mit dem-selben Heinrich, welcher 1290 noch lebte. Von dem preuss. Zweige,welcher wohl schon im 16. Jahrh. ausgegangen ist, kommt Heinrichv. A. von 1483—1499, erst als Pfleger zu Preuss. Eylau, dann zuTapiau, nachher als Oberster Compane des Hochmeisters und zuletztals Comthur zu Ragnit, Berthold v. A. aber von 1511 —1513 alsPfleger der Ordensburg Orteisburg vor. — Der säclis. Zweig wurdevon Berthold v. A., welcher gegen Ende des 15. Jahrh. aus Schwa-ben an den Hof des Kurfürsten Friedrich III. von Sachsen als Ober-mundschenk kam, gestiftet. Der genannte Kurfürst belehnte den-selben in seinem Testamente von 1517 mit den Gütern Commichau,Zschirla und Zollwitz, welche als erledigte v. Schönbergsche Lehnedem Kurfürsten heimgefallen waren und der Sohn des erwähntenBerthold, Berthold II., brachte zu diesen Gütern noch Hausdorf undCollmen hinzu, Angaben, welche mit Val. König und Gauhe nichtübereinstimmen, aber wohl richtig sind. Durch den Enkel des Bert-hold II., Hans v. A., wurde der Stamm in Sachsen bis in die Mittedes 18. Jahrh. fortgesetzt. Um diese Zeit oder bald -nachher istaber auch in Sachsen der Stamm erloschen.
Bucelini , III. S. 227 u. IV. S. 11—14. — Knauth , S. 478. — Val. König , H. S. 1—9. —Gauhe , I. S. 17 u. 18. — v. Hellbach, I. S. 63 u. 64. — Mauste in , Hft. I. S. 14. — Frli. v.Ledebur, I. S. 9. — Siebmacher, II. 100 u. III. 135. — Estor, S. 325. — v. Meding, III.S. 5 u. 6. — Kneschke , IV. S. 9 u. 10.
Alton, d'Alton. Erbländ.-österr. Grafenstand. Diplom von 1777für Richard Chevalier d'Alton, k- .k. General-Feldwachtmeister mitseinen Brüdern, Christoph und Jacob, der Schwester Elisabeth,vermählte Gräfin Nugent und den Vettern Eduard und Christoph.
Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 11.
Altorlf. Altes, rheinländisches Adelsgeschlecht, welches seinenNamen von dem Flecken Altorlf bei Speier erhalten haben soll.Die Familie führte den Beinamen Wollschläger, doch ist die Ent-stehung desselben nicht bekannt. Von Paul v. Altorlf, welcher