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mende Sohn, Graf Justus Wilhelm Anton, k. k. Kämmerer undder Fürstenth. Schweidnitz und Jauer k. Überamtsassessor, pflanzte,vermählt mit einer v. Nostitz, den Stamm durch sechs Söhne fort,von welchen Graf Ernst Friedrich 1729 k. k. Kämmerer wurde,doch ist das, Geschlecht in der Mitte des 18. Jahrb. erloschen.
Sinapius, I. S. 6—5) u. II. S. 40 u. 41. — (rauhe, I. S. 11 u. 12. — Meyerle v. Mühlfeld,■Ergänz.-Bd. S. 7. — N. Pr. A.-L. I. S. 96 u. 97.'— Frh. v. Ledebur, I. S. 8.
Ihlbeck, Allnpeck. Altes, sächsisches Adelsgeschlecht, welchesfrüher sehr verschieden, nämlich Allnbeck, Allnbek, Allnpeck, Aelm-beck, Altbeck etc., später aber gewöhnlich Alnbeck oder Allnpeckgeschrieben wurde. Dasselbe stammte ursprünglich aus Ungarn undals Stammvater wird Hans v. A., geb. 1379, gest. 1431, genannt.Ein Nachkomme desselben, Stephan v. A., gest. 1489, siedelte um1450 nach Sachsen über und pflanzte die Familie fort, welche durchdie Freiberger Bergwerke sehr reich und sehr ansehnlich begütertwurde, auch zu Freiberg eine besondere Begräbnisscapelle bcsass.Der gleichnamige Sohn des eben genannten Stephan v. A. wurde1489 Amtshauptmann zu Freiberg und von den Nachkommen des-selben, von welchen Mehrere mit Anderen vom Adel im FreibergerRathe sassen, war Andreas v. A. 1537 Rath des Herzogs Heinrichzu Sachsen. Später standen Sprossen des Geschlechts in der kur-sächs. Armee, auch wurde die Familie um Beizig in der jetzigenProvinz Brandenburg begütert und der Rittmeister August Christianv. A. besass in dieser Gegend noch 1740 das Gut Sandberg. Mitdemselben oder bald nach ihm ist wohl das Geschlecht erloschen.
Knauth, S. 478. — Gauhe , I. S. 10 u. 11. — Eiler, ßelziger Chronik. Neue Aufl. S. 504 —516. — D. AndreaMoller, Nachrichten vom Geschlechte der v. Alnpeck in Klotz und Grun- N.dig, Samml. zur sächs. Gesch., II. S. 185 y. 262. — v. Hellbach, I. S. 61. — N. Pr. A.-L. V.S. 4. — Manstein, Hft. I. S. 10. — Frh. v. Ledebur, I. S. 8. — Siebmacher, I. 157 u. 83(am letztern Orte: Alnbach : Bayerisch). — Kneschke, IV. S. 7 u. 8.
Alner. Altes, erloschenes, rheinländ. Adelsgeschlecht, aus wel-chem Wilhelm v. Alner im Archive der Abtei Siegburg urkundlich1489 vorkommt. Derselbe führte im mit Hermelin bestreuten Schildeeinen oben vier- und unten dreimal gezinnten Querbalken, gehörtealso nicht zu der Familie v. Merkelsbach, genannt d. Alner, welchein Schwarz eine, ein blutiges, rothes Herz haltende, silberne Bären-klaue führte, s, den Artikel: v. Merkelsbach, genannt v. Aluer.
Fahne. I. S. 6 u. 274.
Alnoiiconrt, d'Alnnnconrt. Altes, französisches Adelsgeschlecht,aus welchem in der französischen Revolution Frangois Charles d'A.auswanderte und in Leipzig ein kaufmännisches Geschäft begrün-dete. Der Sohn desselben, Dr. F. L. Carl d'Alnoncourt, war län-gere Zeit praktischer Arzt in Leipzig, trat aber später in türkischeDienste und ist vor einigen Jahren als Dirigent eines Militairspi-tales gestorben.
Alpeiistrinn, s. Dworzak v. Alpenström.
Alpen. Altes, erloschenes, rheinländisches Dynastengeschlecht,welches sich nach dem Städtchen Alpen mit Schloss und Herrlich-keit im ehemaligen Cölnisclien Amte .Rheinberg schrieb. Gerhar-dus de Alphein kommt schon 1084, Henrich de Alpen 1143, 1144