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1 (1859) (Aa - Boyve)
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1777 für Carl Adelsbcrger, k. k. Gapitain-Lieutenant bei Karoly In-fanterie, mit dem Prädicate: v. Adelsbrunn.

Megerle v. Mühlfeld , Ergänz.-Bd. S. 230. Suppl. zu Siebm. W.-B. XII. S. 1.

Adelsberger v. Illiiigeiitbal. Erbländ.-österr. Adelsstand. Im Mili-tair-Scbematismus des österr. Kaisertb. 1856. S. 63 u. 221 ist CarlAdelsberger v. Illingentlial als k. k. Oberst u. Commandant desInfant.-Regiments Graf zu Leiningen-Westerburg, Nr. 21 aufgeführt.

Adelsbrunn, s. Adelsberger v. Adelsbrunn.

Adelsburg, s. Ettmayer v. Adelsburg.

Adelschwung, s. Patz alt Edle v. Adel schwung.

Adelsdorf, Adlersdorf. Altes, schlesiscbes Adelsgeschlecht, dessengleichnamiges Stammhaus im Kreise. Goldberg-Hainau liegt. Dasselbewar schon im 16. Jahrb. mit Taschenhof und Leisersdorf begütertund erwarb später Kulmickau, Saul, etc. Hans v. A. war 1506 Herr zuTaschenhof, und der Solin desselben, Heinrich, 1548, so wie derEnkel, Christoph, 1586 Herr zu Leisersdorf. Die Familie und dasStammgut wurden bald Adelsdorf, bald Adlersdorf geschrieben unddas Geschlecht hat bis in das 19. Jahrb. geblüht. Gottlob Sigismundv. Adelsdorf war 1805 Proconsul der Stadt Steinau und Carlv. Adelsdorf trat als k. preuss. Capitain 1831 aus dem activenDienste. Bald nachher soll der Stamm erloschen sein.

Sinapius, I. S. 234 11. 2351. Gauhe , I. S. 3026 u. 27. Frh. v. Krohne , I. S. 11 u. 12. v. Hellbach, I. S. 52. Siebmacher , I. S. 56. v. Meding , I. S. 3. (hält die Schreibart:Adlersdorff für die richtigere).

Adelsebr , s. Holzbecher v. Adelsehr.

Adelsfcld, s. Friedrich v. Adelsfeld.

Adelsfried, s. Wörndle v. Adelsfried.

Adelsbaiisen, Adoltzhauseu, liebem v. Adelshausen. Altes, bayeri-sches Adelsgeschlecht, welches schon lange erloschen sein mag.Glieder der Familie kamen auch in Sachsen vor. In der Domkirchezu Meissen findet sich das Grabmal der Barbara v. Miltitz, gebornerv. Adelshausen. (s. Ursinus Geschichte der Domkirche zu Meissen,S. 210.).

v. Hattstein , II. Suppl. (oder Sign. 7.) S. 1 u. 2. v. Heilbad,, I. S. 52. Siebmadier,I. S. 80: Behem v. Adelshausen. - Köhler, Abhandlung von dem verlobten silbernen Schiffe,S. 23. v. Meding , II. S. 4 u. 5.

Adelsheim. Altes, früher reichsritterschaftliches Adelsgeschlcclit,welches zu den Reichs-Ritter-Cantons Ottenwald und Mittelrheinzählte, jetzt mit dem freiherrlichen Character im Grossh. Badenblüht und dessen Stammsitz, das gleichnamige Städtchen im Unter-Mainkreise, noch jetzt der Familie zusteht. Philipp von A. sollschon 968 dem Turniere zu Merseburg beigewohnt haben. Nach Bu-celini erbaute um und nach 1298 Poppo v. Düren das Schloss Adels-heim, 2 Meilen von Mosbach und nannte sich nach demselben undzwar zuerst um 1323, Adelsheim. Im Laufe der Zeit breitete sich dieFamilie weit aus. Von Conrad Albert v. A. stammten aus der Ehemit Maria v. Lützerode die Söhne: Gottfried, Wilhelm Heinrich,Christian Albert und Johann Wolf, welche die vier Linien zu Senn-feld, Adelsheim, des unteren Schlosses u. zu Wasbach stifteten. Die