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Der Adel des Grossherzogtums Oldenburg
Entstehung
Seite
13
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OLDENBURGER ADEL. 13

TVillicli, (Taf. 10.)

Der Oberappellations-Gerichts-Rath W., später Vize-präsident des Oberappellations- Gerichts zu Celle erhieltd. d. 21. März 1765 den Reichsadelstand. Seine Nach-kommenschaft blüht noch in Hannover.

"W.: Unter b. mit 2 g. Sternen belegtem Schildes-haupte in S. ein r. Herz, aus dem 3 r. Rosen an gr.Stielen wachsen. Auf dem gekr. Helme ein g. Stern zwi-schen offenem # Fluge. D.: b. g. r. s.

Ein Georg v. Willich ist Assistent beim Hauptsteuer-amt zu Oldenburg, er stammt aus Hannover.

Wittke, (Taf. 10.)

Aus dieser alten Pommerschen Familie besass 17471780eine Linie im Oldenburgischen: Wittenheim (früher Burg-förde genannt).

W.: in S. auf gr. Dreiberg 3 gestürzte r. Pfeile.Auf dem Helme dieselben fächerförmig gestellt. (Vieleandere Varianten kommen vor.)

Witzendorf, (Taf. 10.)

Lüneburger Patriziergeschlecht, welches d. d. Wien6. Sept. 1639 den Reichsadelstand, nebst diversen Privi-legien in Person der Gebrüder Franz, Naz. Friedrich undHieronymus W., gebürtig aus Lauenburg, erhielt.

W.: In S. auf gr. Dreiberg 2 geschrägte Rechen.Auf dem gekr. Helme 6 (33) Straussfedern gr. s. gr.s. gr. s. D.: # s.

Ein Mitglied der Familie stand früher in Oldenburgi-schen Diensten.

Witzleben, ( Taf. 10.)

Thüringische altadelige Familie, weit verbreitet, nachDänemark, Mecklenburg und Oldenburg gekommen. DieFamilie erscheint schon a. 1186 urkundlich.

W. (der dänischen Linie): In S. 2 gestürzte r. Spar-ren. Auf dem gekr. Helme 2 r. Tulpen an sechsblättrigenr. Stielen. D.: r. s. (ursprünglich, wie auch von denanderen Linien geführt, 2 federbesetzte Schellenstäbe aufTurnierhut, s. b. hannöv. Adel.)

Hierher gehört Se. Excell. der Grossh. Oldenb. Ober-stallmeister u. Kammerherr, Adam Ernst Rochus v. Witz-leben, Vorstand des Hofstallmeister-Stabes.

Zedlitz, Freiherren , (Taf. 10.)

Thüringisch-fränkische uradelige Familie, welche sichindess schon im 12. saec. nach Schlesien wandte, sich inviele Linien spaltete und reichen Grundbesitz erwarb,auch diverse Freiherrn- und Grafendiplome erhielt. Diehierher gehörige Linie (s. unten) Zedlitz-Nimmersatt blühtin Oesterreich und erhielt d. d. 21. Febr. 1668, in Personder Gebrüder Ladislaus, Nioolaus u. Abraham v. Z.-N.den böhmischen Freiherrenstand.

Diese Linie führt das Stammwappen (in R. eine klee-blattförmig verzierte dreieckige s. Schnalle mit durch-gezogenem Dorn). 2 gekr. Helme, je mit blutbespritztems. Flügel. D. : r. s.

Ein Freiherr v. Zedlitz-N. war 1850 Grossh. Oldenb.Gesandter in Wien.

HI. 6.

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