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OLDENBURGER ADEL.
Hierher gehört der Grossh. Oldenb. Justizrath a. D.Joh. Christian "Wilh. v. H. zu Oldenburg.
Ilammerstein (Taf. 4.)
Gen. Notiz u. Wappenbesehreibung 8. beim Ilanuöy.Adel. Die Familie besass von 1700—1800 das Gut Dickeim Oldenburgischon.
Harbou (Taf. 4.)
Altdänische Familie, welche v. K. Christoph vonDänemark a. 1440 den AdelBtand als ,v. Harbo", (mit demWappen der (1634 f) dän. Familie von Hoide) in Persondes Knud Nielsen auf Yidfuglebierg erhielt.
W.: In B., unter einem s. Stern im Schildeshaupte,3 s. Quer-Ströme. Aus dem ungekrönten Helme wachsenzwei blau-geharnischte, gemeinsam einen s. Stern haltendeArme. D.: b. s.
Aus dieser Familie stammt Seine Excellenz derFürstl.Reuss'sche Staatsminister v. IL zu Schleiz, welcher ausHolstein gebürtig ist, wo auch noch gegenwärtig Mit-glieder der Familie existiren. In Oldenburg lebt z. Z.ein Dr. med. v. Harbou. Einzelne Mitglieder der Familieschreiben sich „Harboe".
llarliitg (Taf. 5.)
Gen. Notiz u. Wappenbeschr. s. b. Hannöv. Adel.Die Familie besass im Oldenburgischen: Dötlingen 1647,Neuenfeld 1625—1764 u. Oldenburg 1621.
Harten (Taf. 5.)
Ein Zweig dieser Familie, welche in Niedersaehsen etc.verbreitet ist, kommt auch in Oldenburg vor. Ueber denAdelserwerber ist Nichts bekannt. Ein Zweig, ob ver-wandt, ist unbekannt, blüht auch auf der Insel Oesel.
W.: (Der Oldenburgischen Linie.) In S. ein r. Herzdurchbohrt von 2 geschrägten g. Pfeilen. Auf dem ge-krönten Helme dasselbe Bild zwischen olfenem s. Fluge.D.: r. s.
Haxthausen (Taf. 5.)
Westfälischer Uradel. Erb-Hofmeister im Stift Pader-born. Als Freiherren anerkannt. Die Familie besassnoch in diesem Jahrhundert das Gut Neuenfelde in Olden-burg.
W.: In R. eine sohräggestellte s. Lattenthür. Helm:(Wulst s.-r.) oifener r. Flug, je mit dem Wappenbilde(schrägeinwärts) belegt.
Heimburg (Taf. 5.)
Niedersächsische uralte Adelsfamilie, deren Stamm-sitz H. am Harze lag. Sie erscheinen bereits 1147 ur-kundlich und gehören zur Calenbergischen Ritterschaft derProvinz Hannover, von wo sie nach Oldenburg einge-wandert sind.
W.: In G. 3 r. Balken. Auf dem Helme 2, wie derSchild gezeichnete Büffelhörner. D.: r. g.
Hierher gehört 1869: 1) Der Amtsassessor Joh. Ernstv. H. zu Delmenhorst, 2) der Amtmann Ernst Hans Emilv. H. zu Jever, 3) der Oberforstmeister Paul Fr. Aug.v. H., 4) der Hauptmann u. Kammerherr Heino HenningFranz v. II.
y . d. Hellen (Taf. 5.)
Diese Familie erhielt d. d. 18. September 1792 inPerson des Dietrich v. d. H. den Reichsadelstand. DessenNachkommen sind nooh im Bremen'schen ansässig. InVarrel graben lebt ein Obercontrolleur Johannes Wilhelmv. d. H.
W.: Geviertet, I. u. IV.: Getheilt, oben in 2 Reihenvon S. u. B. geschacht, unten leer und golden. II. u. III.in R. ein gekr. s. Löwe. Auf dem gekr. Helme wächstaus nat. Flammen ein g. Greifenrumpf. D.: b. s. — r. s.
Hiiicke (Taf. 5.)
Oldenburgisch-Friesisches Adels-Geschlecht, aus wel-chem mehrere Mitglieder in der preussischen Armeestanden. Die Familie kommt noch heute in Hamburg vor.
W.: In G. eine # abgestumpfte Pyramide mit ovalerOeffnung. Auf dem Helme dieselbe zwischen 2 g. Strauss-federn. D.: # g-
Holmer, Grafen, Freiherren. (Taf. 5.)
Angeblich alte holsteinische Familie, welche d. d. 13.März 1673 (die Aufnahme in) den schwedischen Adelstanderhielt (Joh. H., Schwed. Oberst). Den R. Freiherren-stand erhielt d. d. 4. Juli 1726 Georg Cyrill v. H., Johann'sSohn, Holstein - Gottorp'scher Rath u. Reg. - Präsident.Dieser hinterliess 2 Söhne, den Magnus Friedrich, f 1775,als Grossfürstl. Geh. Rath, Erbherr auf Tangstedt in Hol-stein und einen zweiten, welcher die freiherrliche Liniefortpflanzte. Des Ersteren Sohn Friedrich Levin Frhr.v. II. (j 1806) Holstein-Oldenburgischer Gell. Rath, Land-drost von Oldenburg und Delmenhorst, später Minister,erhielt d. d. 30. März 1777 den Reichsgrafenstand. Ausseiner Ehe mit Sophie Henriette Elisabeth v. d. L. istnur ein Sohn, Magnus Friedrich, Mecklenb. Kammerherrhervorgegangen, welcher a. 1857 mit Hinterlassung nureiner Tochter, verm. Gräfin Luckner, als der Letzte dergräflichen Linie (und wohl der Familie überhaupt) starb.
Das gräfliche Wappen ist geviertet mit # Mittel-schilde, darin ein mit 3 r. Rosen belegten s. Balken I.u. IV.: in B. 3 (2. 1.) g. Sterne, II. u. III.: in R. eineinwärtsgekehrter g. Löwe. (Grafenkrone und) 3 gekr.Helme. H. I.: g. Stern zwisohen 2 von G. u. B. übereck-getheilten Büffelhörnern. H. II.: offener, beiderseits wiedas Mittelschild gezeichneter Flug. H. III.: Der Löweaus II. (ganz). D.: b. g. — r. g. Schildh.: 2 wider-sehende g. Löwen.
Holsten (Taf. 5.)
Altfränkische, früher „v. Wernfels" genannte Familie,welche zur Zeit Christians IV. nach Dänemark kam,reichen Grundbesitz erwarb und sich v. H. nannte. AdamChristoph v. II. Geh. Rath u. Amtmann zu Nyborg erhieltd. d. 4. Sept. 1778 den dänischen Freiherrnstand.
Stammwappen: Gespalten, vorn in S ] /2 g--ge-wällter # Adler am Spalt, hinten in G. 3 r. Balken.Auf dem ungekrönten Helme 3 Straussfedern r. g. r.D.: r. g.
Das freiherrliche Wappen wurde dergestalt vermehrt,dass ein zweiter Helm mit 2 r.-s. Büffelhörnern hinzuge-fügt wurde. Beide Helme sind gekrönt. Decken: fehlen(müssten r. g. — r. s. sein.) Schildhalter: 2 #, g.-ge-wäffte Adler, mit erhobenen Flügeln.
Ein Hauptmann Laurenz Peter Ludw. Aug. v. H.stand im Grossh. Old. Contingente bis zum Abschluss derMilitärconvention mit Preussen.
Jägersfeld (Taf. 5.)
Georg Wilhelm J., ein Sohn des Markgrafen Friedr.Wilhelm von Brandenburg-Schwedt, erhielt, als Major beiSchulenburg Husaren, d.d. 27. November 1786 den preussi-schen Adelstand u. f 1797, einen Sohn, den LieutenantCarl v. J. bei Blücher-Husaren hinterlassend. DessenNachkommen wandten sich nach dem Grossh. Oldenburg,wo der Hauptmann und Grossh. Old. Kammerjunker Her-