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Ncssclrode.
sten militairischen Würde und trat 1740 aus dem activen Dienste. Erwar gleich ausgezeichnet als Kriegsheld, wie als Diplomat und Staats-mann. Ein Urenkel desselben, Wilhelm, Reichsgraf v. N.-Reichen-stein-Landskron, starb als königl. preuss. Generalmajor von der Ca-vallerie , und da er seinem Vater, dem Grafen Franz v. N.-Reichen-stein, im Tode voranging, so erlosch mit Letzterem diese Linie imMannsstamme. Seine Erbtochter vermählte sich mit dem ErbdrostenAdolph lleidenreich, Grafen Droste zu Viscliering, der im Jahre 1876starb. Der Sohn aus dieser Ehe, Graf Felix (m. s. unten), nahmim Jahre 1826, da ihn sein Grossvater, der Graf Franz v. N.-Rei-chenstein adoptirte, den Namen Droste zu Vischering v. N.-Reichen-stein an und erbte die reichen Besitzungen.
Die Linie zu Ercshoven.
Heinrich, der jüngere Bruder des zu Anfang erwähnten Johann v.N., ist der Stifter dieser Linie. — Von seinen Nachkommen war IT'il-helm Francis Johann Bertram Freiherr v. N. Propst zu Münster, kai-serl. Geheimer- und Reichshofrath , Auditor der römischen Rota undBischof zu Fünfkirchen in Ungarn. — Philipp Wilhelm Christoph,Freiherr v. N.-Ereshoven, ein Bruder des Vorigen, erhielt mit seinemerwähnten Bruder das Indigenat als ungarischer Magnat für alle Öster-reich. Erbstaaten und für alle am 4. Sept. 1705 das Grafendiplom.—Franz Karl, Reichsgraf v. N.-Ereshoven, starb als kaiserl. Rath, jii-lich und bergscher Hofkammer-Präsident und Amtmann zu Steinbach.Von seinen 14 Kindern starb Maria Julius Wilhelm Franz , Reichs-graf v. N. Ereshoven als kaiserl. russischer ausserordentl. Gesandterund bevollmächtigter Minister am preuss. Hofe, im Jahre 1811 zuFrankfurt a. M., und wurde dadurch Stifter der russischen Linie vonN.-Ereshoven.
Von der Linie N.-Reichenstein ist besonders aufzuführen: PhilippWilhelm, Reichsgraf v. N.-Reichenstein, der 1728 zum Oberstenmei-ster des Johanniterordens zu Malta, in den deutschen Landen unddes heil. röin. Reichs Fürst zu lleidersheim gewählt wurde. — DieseLinie erlosch mit Franz Bertram Arnold.
In der preuss. Armee ist zu hohen militairischen Würden gelangt:
Wilhelm, Reichsgraf v. N.-Landskron-Reichenstein, geboren imJahre 1778. Er trat im Jahre 1795 in österreichische Dienste undwohnte in denselben den Feldzügen bis 1801 bei. In dem Gefechtebei Verona und in der Schlacht bei Marengo nannten die Armeebe-richte seinen Namen mit Auszeichnung. 1806 trat er als Oberst inbergsche Dienste und machte als solcher die Feldzüge in Spanien undKussland mit. Im Jahre 1815 erhielt er eine Anstellung als Oberstund Commandeur eines Cavallerie-Regiments im preuss. Heere, ward1819 zum interimistischen Landwehr-Inspecteur, 1820 zum Comman-deur der 13. Landwehrbrigade und 1822 zum Generalmajor befördert.Sein Tod erfolgte ein Jahr darauf.
Gegenwärtig besteht das gräfliche Haus Nesselrode aus folgendenMitgliedern:
A. Nesselrode-Reic h enstein und Lands krön.
Marie Karoline, geb. den 13. Sept. 1779, vermählt am 13. Sept.1799 mit dein Erbdrosten Adolph Heidenreich, Grafen Droste zu Vi-schering, Wittwe seit 1826.
S o Ii n :
Graf Felix, geb. den 4. August 1808. Er nahm 1826 durch Adop-tion seines Grossvaters, des Grafen Franz v. N.-Reichenstein, den Na-